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Stadt der Wissenschaft 2007 wird Braunschweig

Wie heise. de berichtet, hat der Stifterverband der Deutschen Wissenschaft den Titel “Stadt der Wissenschaft” für das kommende Jaht an die Stadt Braunschweig verliehen, die sich damit gegen die beiden Konkurrenten Aaachen und Freiburg durchsetzte.

Stadt der Wissenschaft 2007

Der Titel wird mit bis zu 250.000 Euro gefördert und die Umsetzung des Braunschweiger Konzepts soll rund 3 Millionen Euro kosten.
Die Umsetzung des Braunschweiger Konzepts soll rund 3 Millionen Euro kosten.

Die Braunschweiger hatten sich mit dem Motto “Ideenküche Braunschweig” beworben. Die Jury hatte als Begründung hervorgehoben, das deren Bewerbung a) originell war und b) verständlich. Man hatte bereits viele Kooperationspartner und Unterstützer auf seiner Seite. Auch die Vielfalt der Verantstaltungsmöglichkeiten war ein wichtiger Grund für die Entscheidung der Jury.
sowie die Vielfalt der Veranstaltungsformate waren ein weiterer Grund für die Entscheidung.

Naturwissenschaftlicher Unterricht startet zu spät

Wie Pro-Physik.de berichtet, hat das Berliner Max-Planck-Institut für Bildungsforschung hat den naturwissenschaftlichen Unterricht an deutschen Schulen kritisiert.

Die Psychologin und Forschungsgruppenleiterin Elsbeth Stern sagte dem «Kölner Stadt-Anzeiger», das man viel zu spät anfängt. Man nutzt die Kindheit nicht, um sinnvolles Vorwissen zu entwickeln, was an der spätere Unterricht anknüpfen kann.

Physik und Chemie wird erst von der siebten ujnd achten Jahrgangsstufe gelehrt. Dies sei auch ein Grund, des miserablen Ergebnises in den Pisa-Tests zu Mathematik und Naturwissenschaften, meinte Stern.

 

Es hat nichts mit der Intelligenz der Kinder und Jugendlichen zu tun, da Erfahrungen in anderen Ländern gezeigt haben, dass auch Kinder mit weniger guten Voraussetzungen in der Lage seien, naturwissenschaftliche Prinzipien zu begreifen und «vor allem auch anzuwenden.»

Gen-Schwein für die gesunde Ernährung

Wie Wissenschaft.de berichtet, haben amerikanische Forscher Schweine genetisch verändert, damit ihr Fleisch einen hohen Gehalt an Omega-3-Fettsäuren aufweist. Diese ungesättigten Fettsäuren, die nur in einigen Pflanzenölen und Fischen vorkommt, für den Menschen lebensnotwendig.

Die Fischbestände nehmen ab und Fischprodukte sind oft mit Quecksilber oder anderen Chemikalien belastet, daher sucht man nach anderen Quellen um diese wertvollen Fettsäuren zu gewinnen.
Diese Omega-3-Fettsäuren sind in den letzten Jahren sehr gefragt geworden, da ihnen eine positive Wirkung gegen chronische Entzündungskrankheiten wie Herzkreislaufkrankheiten, rheumatische Arthritis und Diabetes zugesprochen wird.

Es gilt als vielversprechende Möglichkeit die moderne Ernährung zu verbessern. An genetisch veränderten Ferkeln kann man beobachten, wie sich ein erhöhtes Niveau dieser Fettsäuren im Körper langfristig auf die Herzgesundheit auswirkt.



Miserable Wahlbeteiligung am Superwahlsonntag

Heute waren Landtagswahlen in Rheinland-Pfalz, Badem-Württemberg und Sachsen Anhalt. Es hatten alle drei Wahlen eine Sache gemeinsam. Mit 53,7 Prozent hat fast nur jeder Zweite seine Stimme in Baden-Württemberg genutzt und somit einen neuen Negativrekord im Land ibei einer Landeswahl erreicht worden. In Rheinland-Pfalz sank die Wahlbeteiligung etwas von 62,1 auf 60 Prozent. Am schlimmsten war es jedoch in Sachsen Anhalt, hier haben nur 43,2 Prozent der Wahlberechtigten gewählt. Damit ist die Wahlbeteiligung um stolze 13,3 Punkte unter der letzten Wahl vor 5 Jahren gefallen. Wenn nur jeder 2. zur Wahl geht, kann man das Ergebnis schon kaum demokratisch nennen, vor allem in Sachsen Anhalt, wo nicht man jeder 2. gewählt hat.

Kommen wir zu den Ergbenissen der Wahlen. Zunächst ist zu sagen, dass es keine Überraschungen gibt. Neue Koalitionen sind möglich, jedoch bleiben alle 3 Ministerpräsidenten der jeweiligen Länder weiterhin im Amt.

Baden-Württemberg

CDU 44,2%
SPD 25,1%
Grüne 11,7%
FDP 10,7%
WASG 3,1%
Sonst. 5,2%

nach aktuellen Hochrechnungen vom ZDF.

Damit hat nach den aktuellen Hochrechnungen die CDU mit ihren Ministerpräsidenten Ministerpräsident Günther Oettinger zum ersten Mal seit 1992 die Möglichkeit zur absoluten Mehrheit, wenn sie in Laufe des Abends noch ein Platz mehr im Parlament ergattern.

Der große Verlierer ist hier die SPD, die 8,2% weniger als vor 5 Jahren bekommt. Die Konsequenz ist bereits vollzogen Christoph Böhr, der Herausforderer und SPD-Spitzenkandidat für den Ministerposten, ist zurückgetreten.

Die Grünen sind diesmal die 3. stärkste Fraktion und haben damit leider die FDP besiegt, die aber ebenfalls prozentual zugelegt haben. Jedoch bangt momentan die FDP, ob sie weiter regieren oder die CDU eine absolute Mehrheit erhält.

Rheinland-Pfalz

SPD 45,6%
CDU 33,1%
FDP 8,2%
Grüne 4,6%
WASG 2,6%
Sonst. 5,9%

nach aktuellen Hochrechnungen vom ZDF.

Das Ergebnis unterscheidet sich kaum, von den Werten von der letzten Wahl 5 Jahre zuvor. Die SPD hat nicht gewonnen, Kurt Beck, der momentane Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz hat gewonnen. Der ganze SPD-Wahlkampf war auf ihn gerichtet und der Landesvater hat sein bestes Ergebnis bekommen. Wenn die Grünen nicht in den Landtag können, dann wird die SPD sogar eine absolute Mehrheit im Parlament haben.

Sachsen-Anhalt

CDU 36,3%
Linke 24,1%
SPD 20,8%
FDP 7,1%
Grüne 3,4%
DVU 3,2%

nach aktuellen Hochrechnungen vom ZDF.

Die Linke bleibt leider 2. größte Fraktion in Sachsen-Anhalt, aber zum Glück will die CDU nicht mit einer regierungsunfähigen Partei, die meiner Meinung nach, nicht die parlamentarische Demokratie, als beste Regierungsform hält.

Die DVU - das andere extreme - kommt glücklicherweise nicht ins Landesparlament. 3,2 % sind aber auch kein schönes Ergebnis.

Die Linken und Rechten haben die größten Zuwachs von der Wahl 2001 bekommen. 3,2% mehr erhalten die Linken und 3,2% erhalten die Rechten mehr. Also keine gute Entwicklung, was den Frust über CDU und SPD deutlich macht.

Die FDP hat in diesem Land am stärksten verloren, 6,2% und damit fast die Hälfte weniger der Stimmen von 2001 hat die FDP verloren. Sie hatte ja gerade 5 Jahre mit der SPD koaliert. Hier sieht man das es sehr gut war, das die Bundes FDP bei den Bundestagswahlen sich zur keiner Ampel-Koalition mit SPD und Grüne wollten, da hier die FDP-Politik beim Volk zurecht nicht gut ankommt.

Ein sehr bitteres Ergebnis für die FDP, da sie damit hier auf jeden Fall ihr Bundesratsmandat verlieren und ggf. in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz dies möglich ist. Keine gute Zukunftshoffnungen für diese Länder also, da es nicht mehr liberal weitergeht, sondern die SPD und CDU im Bundesrat sehr viel mehr Macht bekommen und somit die Opposition noch schwächer wird.

Altbundeskanzler müsste man sein

Ständig bekommt man Meldungen von Arbeitsplatzabbau, Arbeitsplatzverlagerung, Streiks im öffentlichen Dienst, Streiks bei den Ärzten, Kündigungsschutz, große Arbeitslosenzahlen und kaum eine Hoffnung auf Änderung.

Gerhard Schröder hat es da leichter Arbeit zu finden, extrem gesagt, die Leute reißen sich um ihn, da nicht jeder nach einer verlorenen Wahl sich als Wahlsieger fühlt und dies den Menschen gut rüberbringt. Seine Beziehungen und Bekanntschaften wären für jedes Unternehmen gold wert.

Im Tagesspiegel wird berichtet, dass Gerhard Schröder einen weiteren Job in der Wirtschaft übernimmt. “Schröder wird sich im Europa-Beirat der Investmentbank Rothschild engagieren” , heißt es im Bericht. Seine Tätigkeit beziehe sich nicht auf Geschäfte in Deutschland, sondern in in Wachstumsregionen, wie Mittel- und Osteuropa, Russland, der Türkei und China, wo die Rothschild-Gruppe den Ausbau ihrer Aktivitäten verstärken will.
Schröder ist außerdem als Berater für den Schweizer Ringier-Verlag tätig und er will zudem Aufsichtsratschef der Gesellschaft zum Bau der umstrittenen Ostsee-Pipeline NEGP werden.
Ganz nebenbei kommt im Oktober 2006 Schröders Autobiografie im Campe Verlag.

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