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Der gläserne Schüler - Terrordatei auch für Schüler ?

Im Schulspiegel fand ich gerade einen interessanten von Carola Padtberg der “Kultusminister wollen gläserne Schüler” betitelt wird.Dort heißt es

Die Kultusministerkonferenz will künftig Schülern Identitäts-Nummern zuweisen und Schulleistungen, Wohnorte oder Herkunft abspeichern. Datenschützer sind entsetzt, doch die Umsetzung läuft längst - nur Sachsen blockiert den Plan.

Es soll jeder Schüler eine ID bekommen, wo viele Dinge gespeichert werden wie Angaben zu Schulprobleme, Sprachen der Familie. Dies wird unabhängig von der Schulart oder Schulw echsel ständig protokolliert. Diese Datei soll schon vor Schulbeginn eines Schüler starten und sogar auch im Studium weiterverfolgt werden.
Die Kultusminister geben zur Begründung solch einer “Datengewinnungsstategie” das “Steuerungswissen” beitragen soll, “um genügend Bildungsangebote zur Verfügung zu stellen oder Längsschnittstudien über den Schulerfolg zu machen” .

Sachsen ist besonders gegen das jahrelang geplante Vorhaben und zwar nicht nur wegen der rechtlichen Situation (Datenschutz), sondern weil man in der ehemaligen DDR viele schlechte Erfahrungen gemacht hatte mit ähnlichen Erhebungen, wo der Staat unmengen an Informationen über Personen speicherten und Personen durchleuchteten.

Es ist auch momentan schleierhaft, ob bzw. was den Erkenntniswert dieser Daten ist.

Der Bundeselternrat beschwert sich ebenfalls zurecht über diese Idee, da a) man genug notwendige Daten von Schülern hat und b) keine finanziellen Mittel für die technische Umstellung vorhanden ist.

Die Einführung die für 2008 geplant ist, ist nahezu unmöglich, da die rechtlichen und technischen Probleme nicht so schnell geregelt werden.

Da ich mich mit der Materie noch nicht auskenne, behalte ich mir erstmal kein negatives Urteil über dieses neue System, jedoch erinnert mich diese Idee an die zuletzt diskutierte und nun auch bestätigte Terrordatei.

Lesen und rätseln kann reich machen!

Schatzjäger aufgepasst! Es gibt nicht nur in Filmen oder Legenden Schatzkarten, sondern auch in der Buchhandlung und zwar ab heute: Der US-Millionär Michael Stadther schrieb bereits im vorletztes Jahr ein Kinderbuch namens „A Treasures Trove“ (Ein Schatzfund). In diesem Buch fand man versteckte Hinweise auf 14 Schmuckstücke, die im gesamten amerikanischen Gebiet verteilt waren, diese Schmuckstücke sind Millionen wert und daraufhin rätselten sehr viele Kinde gemeinsam mit ihren Eltern, wie man das Rätsel lösen kann und reich wird!
Heute erschien sein 2. Buch mit dem Titel Secrets of the Alchemist Dar“. In diesem Buch gibt es ebenfalls versteckte Hinweise auf den neuen Schatz: 100 echte Brilliantringe im Wert vom 2 Millionen US-Dollar! Diese Brillianten wurden vom bekannten Juwelier Aaron Basha speziell entworfen. Bloß diesmal ist der Schatz auf der ganzen Welt versteckt, d. h. auch für uns aus Deutschland, Österreich und der Schweiz macht es Sinn zu rätseln. Diesmal sind es verschlüsselte Illutrationen sollen den Leser beim Rätsel helfen. Stadther sagte, dass jeder der Englisch lesen und verstehen kann die Chance hat die 100 Brilliantringe zu finden.

Die Reaktion auf sein erstes Buch war so überraschend für den Amerikaner, dass er sich entschlossen hat, der ganzen Welt solch eine spannende Aufgabe zu stellen. Ich hoffe ich konnte mit diesen Artikel einige neue Schatzjäger ermutigen mitzumachen, falls ihr einen bzw. mehrere Schätze findet, lasst dann bitte hier ein Kommentar ab.

Amazon-Kauflink für das neue Buch Secrets of the Alchemist Dar.Dort findet man auch ein Trailer zum Buch.

UPDATE: Amazon.de und alchemistdar.com haben sich noch ein weiteres Rätsel zu diesem Buch ausgedacht, wo man wiederrum ein Ring im Wert von 10.000 US-Dollar. Auf der speziellen Seite http://www.alchemistdar.com/Public/amazon/amazonde/ findet man ein weiteres Rätsel ab heute. Und ich habe gerade mal versucht anstatt de, fr für das französische Amazon einzugeben und fand das selbe bzw. ein ähnliches Rätsel-Seite von Amazon.fr und zwar auf http://www.alchemistdar.com/Public/amazon/amazonfr/, dafür sollte man aber der französischen Sprache mächtig sein. Nun frage ich mich ob man auf amazon.de und .fr zwei verschiedene Ringe gewinnen kann oder ob es sich um ein und demselben Ring handelt. Auf den Seiten sind verschiedene Ringe gezeigt worden. Anstatt de, kann man momentan jedenfalls nicht es für spanisch oder it für italienisch eingeben …

UPDATE 2: Ich hätte es mir nicht so schwer machen sollen und einfach mal die Startseite http://www.alchemistdar.com/Public/Home/index.cfm anschauen sollen, dort steht:

In addition to the Secrets of the Alchemist Dar hunt for 100 jeweled rings, A Treasure’s Trove author Michael Stadther and Amazon.com host an online treasure hunt in six countries. Win a US$10,000 Aaron Basha ring (except Japan where, following Japanese law, the prize will be 40,000 yen). There will be one winner in each country. Go to Amazon.com to play – Canada, France, Germany, Japan, United Kingdom, United States. Then find “Click here to Play” or “Login to learn more.”

Also hatte ich mit meiner Vermutung, das es in Spanien und Italien das Extra-Rätsel nicht gibt Recht. Ich denke man kann nur für sein Land teilnehmen und ob bzw. Österreicher oder Schweizer auf der Germany-Seite teilnehmen können, weiß ich derzeit noch nicht.

Ich wünsche euch allen viel Erfolg!


100.000 US Dollar für die Entdeckung einer Zahl

Nachdem ich eine Weile nicht mehr geschrieben habe wollte ich mal einen reißerischen Titel wählen. Nachdem man im Dezember 2005 die 43. Mersenne-Primzahl gefunden hat, meldet das GIMPS-Projekt (Great Internet Mersenne Prime Search) den Fund der 44. Mersenne’schen Primzahl, Nach dieser suchen mehr als 60.000 freiwillige Computernutzer auf der ganzen Welt.

Nach einer neuen unabhängigen Berechnung auf die Primalität der Zahl wird sie veröffentlicht. Dies wird ca. eine Woche dauern.

Nun aber zum Titel: Wenn diese neue Zahl 10 Millionen Stellen haben wird dann winkt ein Preisgeld von 100.000 US-Dollar, die die Electronic Frontier Foundation (EFF) zu Verfügung stellt. Die 43. Mersenne-Zahl, die ebenfalls beim GIMPS-Projekt entdeckt wurde, hatte diese Grenze knapp verpasst, da die Zahl aus über 9 Millionen Stellen.

Falls euch langweilig ist könnt ihr euch mal die 43. Mersenne-Zahl mal anschauen ;-)

UPDATE: Wie ich heute auf heise.de lese wurde mitgeteilt, das die 44. Mersenne-Zahl zwar Bull Rechenzentrum in Grenoble bestätigt wurde, jedoch mit 9.808.358 Dezimalziffern nicht die 10-Millionen-Ziel erreicht. Damit empfehle ich euch am GIMPS-Projekt mitmachen, weil die 100.000 Dollar Prämie noch zu ergattern ist.