Jahr der Geisteswissenschaften 2007
Zum 8. Jahr der Wissenschaften erklärte die Initiative Wissenschaft im Dialog des Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) das Jahr 2007 zum Jahr der Geisteswissenschaften. Die Sprache wurde dabei in den Mittelpunkt gestellt, weil die Sprache eine Startbasis für jegliche Art von Denken und Mitteilen zwischen Menschen ist. Sprachen sind Vektoren der Kommunikation.
Die Geisteswissenschaften buchstabieren daher symbolisch das ABC der Menschheit von A wie Aufklärung bis Z wie Zukunft.
Die Geistenswissenschaften wollen die kulturellen Grundlagen des menschlichen Miteinander reflektieren. Wie David Bohm die Brücke zwischen Psychologie und Quantenphysik geschlagen hat, so haben die Geisteswissenschaftler das Ziel Brücken zwischen verschiedenen Kulturen zu legen.
Ähnlich wie der Gründungsvater der Friedensforschung Johan Galtung will man die globalen Konflikte lösen und das Zusammenleben von Menschen in einer Gesellschaft von verschiedener Herkunft, Weltanschauung, Identität und Glaubensbekenntnissen fördern.
Moralische und philosophische Fragen unserer Zeit, wie die Zulassung der Gentechnik oder der modernen Mitteln der Medizin müssen Geisteswissenschaftler einen wichtigen Beitrag zur Kommunikation zwischen diversen Traditionen bzgl. dieser wichtigen Fragen unserer Zeit machen.
Zu den Geisteswissenschaften zählt man unter anderem die Geschichtswissenschaften, die Philosophie und alle weiteren Sprachwissenschaften wie Germanistik, Amerikanistik, Turkologie, Sinologie uvm.
Die Vielfalt und Bedeutung von geisteswissenschaftlichen Fächern mit ihren international anerkannten Qualitäten will man in diesem Jahr in der Mittelpunkt der Öffentlichkeit rücken.
Weiterführende Informationen zu Veranstaltungen, Botschafter, dem Wissenschaftsjahr, den Partnern und vielen mehr findet man auf folgenden Portalen:
ABC der Menschheit - die offizielle Seite des Wissenschaftsjahres 2007.
Bundesministerium für Bildung und Forschung zum Jahr der Geisteswissenschaften 2007
2008 wird übrigens zum Wissenschaftsjahr: Jahr der Mathematik erklärt. Darüber werden wir ebenfalls berichten.
Fremdsprachen PISA-Test kommt und wird von den EU-Staaten unterstützt
Am letzten Freitag gaben die europäischen Bildungsminister an die EU-Komission einen Vorschlag für einen umfangreichen Fremdsprachentest für über 100.00 Schüler. Es sollen die Fremdsprachenkenntnisse der 14- bis 16-Jährigen Kinder für die wichtigsten Fremdsprachen Englisch, Französisch, Spanisch und Italienisch stehen. Es sind nämlich die beliebtesten unter den ganzen 23 EU-Amtssprachen.
Die ersten Test werden für das Jahr 2009 geplant. Es handelt sich um die Ermittlung der Lese- und Schreibkompetenz. Dabei plant man pro EU-Mitgliedsland 5000 Schüler zu testen.
Bereits 2002 hatte die EU sich verpflichtet allen Kindern von frühesten Alter mindestens zwei Fremdsprachen beizubringen.
Die Bundesregierung sagt folgendes:
Bundesbildungsministerin Annette Schavan (CDU) erklärte, die gezielte Datenerhebung sei eine wichtige Voraussetzung für eine erfolgreiche Bildungspolitik.
Ich halte diese Vielzahl von Tests eigentlich gar nicht gut, da die Schüler sich auf die wirklichen Klausuren und Test konzentrieren sollten und auch noch Spaß im Leben haben sollten und nicht PISA-Test X, Fremsprachen PISA-Test, LSE Lernstandserhebung in Englisch & VERA Vergleichsarbeiten in Deutsch und Mathematik sowie möglichen neuen Zusatz-Prüfungen unterziehen müssen. Sicherlich müssen nicht alle mitmachen, aber es sind trotzdem zuviele neue unnötige Prüfungen für diese jungen Leute. Wenn man eine Prüfung in diesem Alter verhaut, sagt das oft nichts zu den wirklichen Kenntnissen aus!
Quelle: Web.de
crammy Vokabeltrainer mit Sprachausgabe: Meine Rezension
Hinweis: Dies ist ein von trigami vermittelter bezahlter Eintrag.
Mein letzten Vokabeltest in Englisch habe ich wohl schon vor ca. 6-7 Jahren schreiben müssen, aber man lernt ja fürs Leben und bei 10.000
Vokabeln denkt sich ein Student wie ich, da wird nichts dabei sein, was ich nicht kenne, jedoch a) die Aussprache kenne ich dann doch leider sehr oft von vielen Begriffen nicht so richtig und manche Wörter (besonders die berühmten false friends) kann man doch nicht richtig übersetzen für solche Leute und vor allem für Schüler, Business-Anwender und Senioren richtet sich das von mir nun getestete Angebot von der crammy GmbH.
Ich gebe in dieser Rezension ausschließlich meine Meinung wieder und wurde von crammy dafür mit einem kostenfreien Testgerät vergütet, was jedoch nicht bedeutet das ich parteiisch bewerte, was man hoffentlich an meinen Verbesserungsvorschlägen am Ende sehen soll. Ich möchte außerdem darauf hinweisen, dass ich bisher keinerlei Erfahrungen mit anderen mobilen Vokabeltrainern machen konnte.
Lieferumfang
Der crammy Vokabeltrainer mit dem Lernwortschaft EN-DE/DE-EN,2 Markenbatterien, eine ausführliche Bedienungsanleitung, gute Kopfhörer sowie ein Datenkabel für die PC-Anbindung.
Von den Sicherheitshinweisen, denen ich sicherlich absolut zustimme, fand ich doch einen besonderen Hinweis, den ich noch nirgends gelesen habe:
Gefahr durch Lernsucht
Die übermäßige Nutzung des Crammy-Vokabeltrainers über einen längeren Zeitraum hinweg kann zu Lernsucht führen.
Vielleicht leidet der ein oder andere Besucher von Lern-Online auch ein solch ein Lernsucht, ich hoffe mal nicht ;)
Das Gerät
Es wurde vom bekannten Star- Designer Luigi Colani ergonomisch geformt und liegt wirklich gut in der Hand - auch für Linkshänder wie mich. Die Qualität des Gerätes schätze ich als Laie relativ gut ein. Die verschiedenen Stimmen, die
die Begriffe vertont haben finde ich sehr gut, vor allem auch das es verschiedene Personen beider Geschlechter vortragen. In der Hosentasche finde ich es zwar ein klein wenig zu groß, aber sonst wäre es nicht so handlich. Der Monitor ist ungefähr so wie man es von der ersten Generation von massentauglichen Handys kennt und die Bedienung ist sehr intuitiv und schnell erlernbar.
Testgebiete
Ich habe das Gerät in der Straßenbahn, auf den Fußweg zur Universität und zu Hause getestet und es lief nahezu problemlos. Sicherlich könnte man es auch beim Joggen benutzen, aber ich empfehle es lieber in ruhiger Atmosphäre zu benutzen, beispielsweise nochmal kurz vor dem Schlafen gehen.
Preis
Aktuell kostet der crammy Vokabeltrainer 119,- EUR inkl. MwSt im Online-Shop von crammy. Dieser beinhaltet das Gerät mit einem zweisprachigen Wortschatz von 2x 10.000 Vokabeln. Es sind die Fremdsprachen Englisch, Französisch, Spanisch und Italienisch momentan verfügbar. Für 15,- EUR pro weiterer Fremdsprachen Austauschwortschatz kann man das Gerät ebenfalls nutzen.
Der Preis ist sicherlich für viele Eltern junger Schüler nicht wenig, da man heutzutage in vielen Bundesländern zu Schulbücher und Co bereits viel Geld ausgeben muss. Jedoch muss man beachten, dass dieser Vokabeltrainer deutlich mehr bietet als sonstige hand-helds Vokabeltrainer, die man vor allem mobil nutzen kann.
Lernblog Empfehlung: Ich empfehle den Eltern in der Schule oder anderen Lerneinrichtungen zusammen zu tun und mindestens 12 crammy Vokabeltrainer zu bestellen, damit man a) die Versandkosten reduziert und das Gerät für knapp unter 100,- EUR bestellt und damit den größten Mengenrabatt erhält - sprich - 19,- EUR,was - 16% Rabatt pro Gerät bedeutet, und einen Teil der Versandkosten (letzteres vermute ich) zu sparen.
Wortschatz
Wie bereits erwähnt beinhaltet mein Testgerät genau 10.000 Vokabeln in Englisch mit deutscher Übersetzung sowie 10.000 deutschen Vokabeln mit englischer Übersetzung. Neben manchen Begriffen steht auch noch die Fachrichtung und was ich besonders gut finde ist, das viele Begriffe mit mehreren Übersetzungswörtern gekennzeichnet sind und das man zwischen amerikanischen und britischen Englisch unterscheidet (auch vertont). Vor allem für die “weniger populären Fremdsprachen” bringt ein Wortschatz mit 10.000 Wörtern sicherlich sehr viele Grundkenntnisse für eine neue Sprache.
Funktionen
Man kann entweder durch das Lernprinzip Selbstabfrage in den verschiedenen Lektionen von Deutsch auf Englisch lernen oder umgekehrt lernen, indem man sich vorher maximal 5 Themen von den vorgegebenen 30 Themen aussucht, darunter findet man Grundwortschatz, Unregelmäßige Verben, Allgemeines, Aufbau Wortschatz und vieles mehr.
Eine andere Art zum Üben heißt “Lektion vorlesen” wo einfach die Vokabeln zweisprachig nacheinander ohne weiteres drücken gesagt werden. Letztere Funktion gefällt mir faulen Student am meisten ;), aber man sollte sie erst danach benutzen,wenn man die Vokabeln vorher gelernt hat mit dem Vokabeltrainer .
Außerdem kann man alle Wörter, die in der Datenbank verfügbar sind, suchen indem man mit den Scrollrad die Buchstaben von links nach rechts auswählt - keine Sorge man muss nicht alle Buchstaben ständig hin- und herscrollen, weil dahinter auch ein intelligenter Erkennungsmechanismus steckt.
Zukünftige Geräte
Ich habe das Gerät der 2. Generation sozusagen getestet und habe schon vorab vom Erfinder Roland Stankewitz erfahren dürfen, das in der nächsten Geräte-Generation der crammy bereits 50.000 unvertonte Vokabel beinhalten wird und es ebenfalls eine Möglichkeit gibt selber neue nicht vertonte Vokabeln hinzuzufügen. Außerdem ist auch ein Satztrainer in Planung mit dem man Redewendungen und Standardsätze erlernen kann.
Abschließende Gesamtbeurteilung:
Leider muss ich den Preis-/Leistungsverhältnis für diesen Vokabeltrainer eine befriedigende 3 geben, auch wenn es eine Marktlücke ist und auch wenn die Entwicklung eine halbe Million Euro gekostet hat, dies interessiert die Nutzer und den Geldbeutel der normalen Familie herzlich wenig. Aber sonst ist das Gerät sehr zu empfehlen, wenn man die Vokabeln einer Sprache wissen und vor allem auch richtig aussprechen will. Für das Nachschlagen von bestimmten Wörtern oder gar Grammatik-Probleme ist es in der jetzigen Form leider gar nicht geeignet. Ich empfehle es auf jeden Fall für die Verwandten von Kindern, die gerade damit begonnen haben die englische oder andere Fremdsprache zu lernen und Bücher, Karteikarten oder Vokabelhefte nicht mögen ;).
Meine Verbesserungsvorschläge
Ich bin weder Ingenieur noch kenne ich mich genau mit solcher Technik aus, aber ich denke hinter diesen Gerät steckt jede Menge neuartiger Verfahren für ein sehr gutes robustes Gerät, jedoch versuche ich mal einige Wünsche zu äußern.
1. Der Monitor sollte beleuchtet werden, damit man auch in Dunkelheit die Wörter auch lesen kann, dies würde zwar die Batterieleistung mehr in Anspruch nehmen,aber man sollte es ja auch nur in Dunkelheit benutzen.
2. Es sollte vielleicht eine Art Vokabel-Spiel geben, in der man eine Vokabel bekommt wie bspw. die Zahl eins und 4 Antwortmöglichkeit: one,two,three or four und wenn man eine Lektion geschafft hat kriegt man ein hübsches Sternchen oder sowas ;), denn damit lernt man noch besser und hat eine kleine Schwierigkeit,obwohl man zu 25% raten kann ;).
3. Damit man eine größere Zielgruppe erreicht sollte man unbedingt so schnell wie möglich die 50.000 Wortschaft Version erstellen, weil man das Gerät auch als Zehnklässler vielleicht auch gerne für die Abiturvorbereitung oder gar für das spätere Studium verwenden will.
Für weitere Informationen zum Vokabeltrainer empfehle ich die Homepage des Betreibers sowie die dpa-Meldung vom 2. Januar 2007. Falls ihr Fragen habt beantworte ich euch diese sehr gerne in den Kommentaren und falls ihr Interesse daran habt könnte ich gerne ein E-Mail Interview mit den Erfinder machen und dies danach hier veröffentlichen.
Zuletzt will ich betonen, dass ich relativ freundlich bewertet habe, weil es sich um ein deutsches Startup Unternehmen handelt, welches erst im diesem Jahr so richtig mit dem Verkauf der Vokabeltrainer begonnen hat und ich es sehr gut nachvollziehen kann, das dies als kleines Unternehmen sehr schwierig ist.
Bemerkungen zur französischen Grammatik
Wie alle Benutzer der französischen Sprache -egal ob Muttersprachler oder Lernende- sicher erfahren haben, ist es durchaus möglich, dieses Medium sprechend oder hörend/lesend anzuwenden, d.h. also entweder eigene Gedanken auszudrücken oder Fremdes zu verstehen.
Hierbei helfen die Situation und die direkte Kommunikation mit dem Gesprächspartner.Die eigentliche Spracharbeit jedoch beginnt da, wo sich die so genannte Grammatik einschaltet, die vom Benutzer äußerste formale Korrektheit verlangt. Erst beim Befolgen der grammatikalischen „Regeln“ kann der Lernende eine mehr oder weniger gute Sprachbeherrschung erwerben, die es ihm dann möglich macht, sich schriftlich adäquat zu äußern oder auch Texte eines höheren Schwierigkeitsgrades zu verstehen.
Wie die anderen romanischen Sprachen (also Spanisch, Portugiesisch oder Rumänisch) hat sich auch das Französische auf der Basis des historischen Lateins-genauer des gesprochenen Vulgärlateins- unter Mitarbeit der lokalen Dialekte entwickelt. Und Latein ist- oder war- eine sehr formenreiche Sprache, zu deren Verständnis und Anwendung eine genaueste Beachtung der formalen Elemente( Morpheme, Endungen) unabdingbar war.
Zum Leidwesen (auch mancher französischen Muttersprachler) hat das heutige Französisch diesen Formenreichtum und die Betonung der Korrektheit weitgehend beibehalten. Liest man z.B. Texte oder Briefe von Französisch-Sprechern, die nicht über die oben genannte grammatikalische Schulung verfügen, wie sie z.B. die Schule vermittelt und einfordert, so ist man vielleicht erstaunt über die große Zahl von Schreibfehlern, die aber im Grunde keine „Schreib“-Fehler sind, sondern auf mangelndes grammatikalisches Verständnis zurückgehen.
Man kann eine französische „Lautung“, also den reinen Klang eines Wortes auf die verschiedensten Arten „Schreiben“. Bei „falscher“, also nicht situationsgerechter Schreibung entstehen in der schriftlichen Kommunikation große Verständnisschwierigkeiten. Ob ich die Lautung „LO“ „l’eau“ oder „lot“ schreibe, ob ich bei gleicher Lautung „parleR“, „parleZ“ oder „parlÉ“ schreibe, kann schon zu Missverständnissen führen.
Wie nun soll sich der Sprach-Lernende die grammatikalischen Fertigkeiten aneignen, gibt es Tricks, „Eselsbrücken“, um einen leichteren Zugang zu finden???
Leider NEIN. Es gibt keinen „Königsweg“ zur französischen Grammatik.
Die Regeln und Formen müssen gelernt und geübt werden- zumindest für den schriftlichen Gebrauch. Aber mit System.
So finden sich z.B. bei den so genannten „unregelmäßigen“ Verben immer gleich parallele Verben, welche dieselben Eigenarten aufweisen. Beherrsche ich die die Formen von „venir“, brauche ich die Formen von „devenir“ nicht auch noch zu lernen. Das nur als kleiner Tipp.
Im Übrigen empfiehlt sich stets ein interaktives, pragmatisches Vorgehen, das von Fall zu Fall arbeitet und so langsam eine Sicherheit entstehen lässt - zum Beispiel durch häufige Anfragen in unseren Französisch-Forum!
Für einen ersten praktischen Überblick hilft die sehr gute Site bei Wikipedia:
http://de.wikipedia.org/wiki/Franz%C3%B6sische_Sprache#Grammatik
Richard Jörges
Google Trends und Lernen Online
Seit einiger Zeit ist ein neuer Dienst vom Suchmaschinenbetreiber Google online, es handelt sich um Google Trends. Dieses Tool gibt Auskunft über die das Suchvolumen nach bestimmten Begriffen in einem Zeitraum von zweieinhalb Jahren. Ich habe mal einige Kombinationen miteinerander verglichen, die Lern-Online und allgemein das E-Learning betreffen.

Wie man an der oberen Grafik sehen kann ist die “deutsche grammatik“, gefolgt von “englische grammatik” , “latein grammatik” und zuletzt “französische grammatik” die am meisten gesuchte Grammatik im deutschsprachigem Raum. Ich finde auch die englische Grammatik wesentlich verständlicher als die deutsche, jedoch wundere ich mich wieso die französische Grammatik so unbeliebt im Vergleich ist, da ich sie für viel schwieriger als die deutsche halte.
Im Internet wird vieles gekürzt, um Zeit zu sparen, also hat mich interessiert, ob die Menschen eher nach “mathematik” oder nach mathe” suchen und siehe da die Lernenden schreiben Mathematik lieber aus, wie die folgende Grafik schildert:

Bei der normalen Suchmaschine sind die Unterschiede minimal, jedoch bei den Nachrichten,die im unteren Teil der Grafik abgebiltet sind, gab es 2 Höhepunkte der Mathematik. Es handelt such wahrscheinlich um die letzten Schultage vor einem neuen Schulhalbjahr bzw. Semester.
Nun schauen wir uns an, welcher der zwei großen Teilgebiete der Mathematik belibeter sind: Algebra oder Analysis? 
Die Grafik zeigt, dass man nach deutlich mehr nach “analysis” sucht als nach “algebra” sucht. Nach “mathe” sucht man hingegen seltener als speziell nach diesen Teilgebieten.Die “algebra” und das Suchbegriff “mathe” wird ähnlich oft gesucht.
Weiterhin habe ich mich gefragt welche Naturwissenschaft wurde am häufigsten in die Suchmaske eingegeben. Ich dachte Mathe wäre sicherlich auf Platz eins, aber denkste’. Aber seht selbst:

Die Werte zeigen das “chemie” gefolgt von “biologie” die meist gesuchten Naturwissenschaften sind. “physik” liegt damit auf den dritten Rang und wird ebenfalls öfters gesucht als ““mathe“, das man auch ausschreiben könnte als “mathematik. Es liegt auch nicht nur an der deutschen Sprache, dass so ein Ergebnis herausgekommen ist, da ich es auch auf Englisch probiert habe und es sehr ähnliches Ergebnis bekommen habe.
Danach wollte ich mal die neue Rechtschreibung mit der alten an einen sehr beliebten Beispiel ausprobieren: Seit 1998 soll man nach der neuen Rechtschreibung(auch nach der neusten Rechtschreibung) das Wort “dass” mit Doppel-S anstatt Eszett schreiben:

Diese Änderung kann man auch an den Ergebnis betrachten, da viel mehr Nutzer nach “dass” anstatt “daß” suchen. Jedoch gibt es auch Länder wie die Schweiz, wo es kein Eszett gibt und auch viele Tastaturen, wo man kein Eszett findet bzw. nicht weiß wie man es eintippen soll, daher liegt es wahrscheinlich weniger an der Rechtschreibreform als an den typischen lateinischen Alphabet, der nunmal kein ß besitzt. Fuss wird öfter gesucht als Fuß, wobei Fuß nach der neuen Rechtschreibung mit Eszett geschrieben wird. Nach weiterer Überlegung nach beliebter Wörter mit Eszett viel mir natürlich eins ein: scheiße und nicht scheisse, ;-). Es langes s klingt hier auch ziemlich blöde, deswegen hat es dieses ß-Wort, zwar knapp, vor der Doppel-s Variante geschafft.
Zum Schluss wollte ich wissen, interessieren sich die Menschen eher für das Gut(e) oder für das Böse - das Gute hat gewonnen! Dann verwundert es auch niemanden, dass man eher nach Engel(n) als nach Teufel(n) sucht.
Mit Google Trends macht es echt Spaß zu spielen. Es wird sicherlich bald mal einen neuen Artikel rund um Google Trends geben, wobei vor kurzem ein ähnliches Tool von Microsoft online gegangen ist - adCenter Labs Search Volume Seasonality Forecast, dieses kann aber keine Vergleiche bieten und reagiert momentan jedoch nur auf englische Begriffe.
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