Die Philosophie von Jiddu Krishnamurti

Jiddu Krishnamurti war ein Philosoph aus dem 20. Jahrhundert. Der Inder Krishnamurti war auch ein sehr fortschrittlich denkender Psychologe. In seinen Formulierungen fand man sehr tiefreichende Erkenntnisse zur menschlichen Psyche wieder. Auch das Handeln der Menschen hatte er sehr gut analysiert.

Man sollte unter keinen Umständen Krishnamurti mit der Hare Krishna-Bewegung verwechseln. Dies ist ein die göttliche Form im Hinduismus. Sein Name stammt natürlich von dieser Bewegung.
Bei der Vorstellung vom Quantenphysiker David Bohm habe ich erwähnt, dass Bohm ein großer Anhänger von Krishnamurti war – da sie in einer Zeit lebten und wohl viele gemeinsam “Gehirnschmalz” verbraten haben. Bohm betreute sogar eine Krishnamurti-Schule in England. Da komme ich auch schon zum eigentlichen Grund von diesen Beitrag: Der Lehre von Jiddu Krishnamurti.

Die meisten Schüler in Deutschland haben das Meisterwerk “Schöne neue Welt” (Originaltitel: brave new world) vom englischen Autor Aldous Huxley gelesen. Mit diesen Schriftsteller war Jiddu Krishnamurti ebenfalls gut befreundet.

Das Lern-Online Lexikon schreibt zu seinen Grundgedanken:

Krishnamurtis Philosophie geht von der Möglichkeit vollständiger „geistiger“ Freiheit aus, indem durch aufmerksame Beobachtung des eigenen Geistes und seiner Reaktionen in dem Moment, in dem diese geschehen, seine „Natur“ erkannt wird. [...]
Zentral für seine Lehre (die eigentlich keine ist), ist der Ausspruch „Truth is a pathless land“ (Etwa: „Die Wahrheit ist ein Land ohne vorgezeichnete Wege“): Keine Methode, keine Religion, kein Lehrer kann zur Wahrheit führen. Jeder ist selbst verantwortlich.

Ich hatte in der 12. und 13. Klasse ein sehr angenehmen Philosophie Grundkurs und daher lesen sich diese Aussagen relativ normal, da es deutlich schwerer zu verstehende Philosophen gab. Diese wurden wenig von Fremdautoren erläutert, sondern wir lernten es oft mit den Originialquellen der Philosoph wie Kant, Sokrates, Aristoteles, Thomas Hobbes,Lieblingsphilosophen Niccolò Machiavelli sowie viiiele andere bekannte Namen.

Daher versuche ich mal einen normalsterblichen diese Wikipedia-Worte noch einfacher zu erklären:

Kennt ihr den Spruch aus der GMX-Fernsehwerbung: Die Gedanken sind frei? Diese Slogan (der sicherlich nicht von GMX selbst stammt) sagt ebenfalls den Grundgedanken von Krishnamurti. Was geschrieben steht oder was man gesagt hat ist nicht frei, d. h. man kann es mit Überwachung erfahren.

Frei sind ausschließlich die Gedanken, die im Kopf eines Menschen von statten gehen – diese kann man wohl nur unter schlimmer Folter bzw. ggf. mit Hypnose erfahren, aber bei Folter gibt man Sachen zu, die man niemals begangen hat oder gar begehen würde und nicht jedermann kann nur Hypnose gestellt werden.

Den Rest der Wikipedia-Aussage will ich nicht kommentieren, nur das für mich wichtigste wiederholen: Jeder ist selbst verantwortlich. Deine Eltern wünschen Dir immer das Beste, deine Freunde,Lehrer etc. teilweise auch ;), aber nur DU selbst bist für deine Erfolge und Misserfolge verantwortlich, das gilt in unser ach-so-zivilen Gesellschaft heute mehr denn je! Die Sprüche der Eltern wie “Jeder ist seines eigenes Glückes Schmied”, “Ohne Fleiß kein Preis” und viele andere auch sind einfach wahr und wenn man wirklich erwachsen sein will, wird man irgendwann einstehen -ja wie dumm war ich, meine Eltern hatten wirklich Recht in vielen Dingen.

3. Juli 2007     Grischa     Philosophie | add to mister wong     3 Kommentare

Ingeborg-Bachmann-Preis 2007 geht an Lutz Seiler für Turksib

Als einer der wichtigsten literarischen Auszeichnungen in den deutschen Sprachraum gilt der Ingeborg-Bachmann-Preis, der zum 31. Mal vom 27. Juni bis zum heutigem 1. Juli 2007 in einem Wettbewerb ausgetragen wurde.Bachmannpreis

In Klagefurt präsentierten in einem dreitätigen Lese-Marathon in den letzten Tagen 18 vorausgewählte Bewerber und Bewerberinnen den Saalpublikum einer neunköpfigen Fach-Jury ihre qualitative Texte. Die vergebenen Preise, die zu Ehren der bedeutendsten österreichischen Schriftstellerinnen Ingeborg Bachmann benannt wurden, werden im Rahmen der Veranstaltung Tage der deutschsprachigen Literatur vergebener Preise.

In diesem Jahr bekam der der 44-Järhrige Berliner Schriftsteller Lutz Seile den mit 25.000 Euro dotierten Ingeborg-Bachmann-Preis für seinen Beitrag Turksib. Turksib ist ein Auszug aus einem längeren Prosatext.

Die Jury lobte den klassischen Ton der Reisebeschreibung mit der turkestanisch-sibirischen Eisenbahn für die Seiler sechs von neun Kritikerstimmen erhielt. Die genauen Worte der Jury lauteten:

«sehr dichten, sehr vielschichtigen Text aus uralter Zeit»

«Text von lyrischer Dichte und epischer Breite»

Im Laufe der Jahre kamen viele weitere Auszeichnungen zu den Ingeborg-Bachmann-Preis bei der Klagefurter Veranstaltung hinzu und so gewann dieses Jahr:

Thomas Stangl für Titel ohne Ende den Telekom-Austria-Preis, der momentan auch mit stolzen 10.000 EUR dotiert ist.

Den 3sat-Preis sowie den Publikumspresi erhielt der Elektropop-Musiker und Autor PeterLicht (laut GEMA eigentlich Meinrad Jungblut) für Die Geschichte meiner Einschätzung am Anfang des dritten Jahrtausends. Interessant zu erwähnen wäre, dass sich PeterLicht auf eigener Bitte bei der Lesung seines Werks von nur hinten gefilmt wurde. Bei der Preisverleihung hatte er sich sogar vertreten lassen.

Der Ernst-Willner-Preis ging dieses Jahr an den deutschen Schriftsteller und Musiker Jan Böttcher für Freundwärts.

Wir gratulieren an dieser Stelle an alle Preisträger!

1. Juli 2007     Grischa     Deutsch | add to mister wong     kommentieren

Jahr der Geisteswissenschaften 2007

Zum 8. Jahr der Wissenschaften erklärte die Initiative Wissenschaft im Dialog des Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) das Jahr 2007 zum Jahr der Geisteswissenschaften. Die Sprache wurde dabei in den Mittelpunkt gestellt, weil die Sprache eine Startbasis für jegliche Art von Denken und Mitteilen zwischen Menschen ist. Sprachen sind Vektoren der Kommunikation.Wissenschaftsjahr 2007 - Die Geisteswissenschaften. ABC der Menschheit

Die Geisteswissenschaften buchstabieren daher symbolisch das ABC der Menschheit von A wie Aufklärung bis Z wie Zukunft.

Die Geistenswissenschaften wollen die kulturellen Grundlagen des menschlichen Miteinander reflektieren. Wie David Bohm die Brücke zwischen Psychologie und Quantenphysik geschlagen hat, so haben die Geisteswissenschaftler das Ziel Brücken zwischen verschiedenen Kulturen zu legen.

Ähnlich wie der Gründungsvater der Friedensforschung Johan Galtung will man die globalen Konflikte lösen und das Zusammenleben von Menschen in einer Gesellschaft von verschiedener Herkunft, Weltanschauung, Identität und Glaubensbekenntnissen fördern.

Moralische und philosophische Fragen unserer Zeit, wie die Zulassung der Gentechnik oder der modernen Mitteln der Medizin müssen Geisteswissenschaftler einen wichtigen Beitrag zur Kommunikation zwischen diversen Traditionen bzgl. dieser wichtigen Fragen unserer Zeit machen.

Zu den Geisteswissenschaften zählt man unter anderem die Geschichtswissenschaften, die Philosophie und alle weiteren Sprachwissenschaften wie Germanistik, Amerikanistik, Turkologie, Sinologie uvm.Wissenschaft im Dialog

Die Vielfalt und Bedeutung von geisteswissenschaftlichen Fächern mit ihren international anerkannten Qualitäten will man in diesem Jahr in der Mittelpunkt der Öffentlichkeit rücken.

Weiterführende Informationen zu Veranstaltungen, Botschafter, dem Wissenschaftsjahr, den Partnern und vielen mehr findet man auf folgenden Portalen:

ABC der Menschheit – die offizielle Seite des Wissenschaftsjahres 2007.

Bundesministerium für Bildung und Forschung zum Jahr der Geisteswissenschaften 2007

2008 wird übrigens zum Wissenschaftsjahr: Jahr der Mathematik erklärt. Darüber werden wir ebenfalls berichten.

David Bohm – Brücke zwischen Psychologie und Quantenphysik

David Joseph Bohm war ein US-amerikanischer Quantenphysiker. Er ist 1992 in London verstorben und wurde vor allem David Bohmdurch seine
Theorie namens “Thought as a System” bekannt. Er hatte es geschafft eine Brücke zwischen seinen Spezialgebiet der Quantenphysik und der Psychologie zu schlagen.

Bohm (Foto rechts) hatte in seinen Arbeiten im Bereich Quantenmechanik und der Relativitätstheorie sehr wichtige Beiträge geleistet. Auch zur theoretischen Physik, der Neuropsychologie, der Philosophie und beim bekannten Manhattan-Project leistete Bohm ein signifikante Leistung. Nach dem Begründer Bohm wurde die bohmschen Mechanik benannt. Es is eine alternative Beschreibung der Quantenmechanik.

Bohm bewunderte sehr den Philosophen Jiddu Krishnamurti, dessen Krishnamurti-Schule Brockwood-Park in England Bohm betreut hatte. Krishnamurti hat behauptete, dass David Bohm sein Werk wirklich verstanden hätte. Ich werde über die Lehre von Jiddu Krishnamurti später sicherlich auch berichten!

Der Schweizer Begründer der Analytischen Psychologie, Carl Gustav Jung versuchte von der anderen Seite die Brücke zwischen den zwei Teilgebieten der Wissenschaften zu schlagen. Der berühmte Physiker und Nobelpreisträger in Physik, Wolfgang Pauli war Patient von Jung und zusammen hatten sie die Synchronizitätstheorie erabreitet.

Carl Gustav Jung hatte übrigens als Patient Wolfgang Pauli, ein sehr berühmter Physiker, der den Nobelpreis in Physik erhielt. Sie erarbeiteten zusammen die Synchronizitätstheorie, die besagt, dass die Synchronizität voraussetzt, dass das Gefühl mit einbezogen wird.

Weitere Informationen zu David Bohm und Carl Gustav Jung findet Ihr in der Wikipedia, unter

http://de.wikipedia.org/wiki/David_Bohm

http://de.wikipedia.org/wiki/Carl_Gustav_Jung

30. Juni 2007     Grischa     Physik | add to mister wong     2 Kommentare

Uni Ulm wird doch nicht zur Albert-Einstein-Universität Ulm umbenannt

Auf DonsTag habe ich gerade erfahren, dass die Universität Ulm wohl nicht, wie geplant zum 40. Gründungsjubiläum im Juli dieses Jahres in “Albert-Einstein-Universität Ulm” unbenannt wird.Uni Ulm

Der Rektor der Universität Ulm, Karl Joachim Ebeling, wollte allerdings auch nur der Unbenennung zustimmen, falls die Universität Jerusalem der Unbenennung grünes Licht gibt. Diese Universität wurde nämlich von Albert Einstein mitgegründet und denen hatte er alle Rechte auf sein geistigen Eigentum vermacht.

Die Universität in Jerusalem ist nämlich nicht der Ansicht, dass man einer anderen Hochschule die Identifikation mit Albert Einstein ermöglichen soll. In New York trägt das “Albert Einstein College of Medicine of Yeshiva University” bereits den Namen vom bekannten jüdischen Physikers. Das Albert Einstein College of Medicine (AECOM) ist eine “graduate school” von der Yeshiva University, einer privaten jüdischen Hochschule in New York City.

Albert Einstein vereinbarte persönlich an seinen 74. Geburtstag, am 14. März 1953 die Anfügung seines Namens für die medizinische Schule.Albert Einstein Diese Vereinbaarung gab Einstein nur, als die Schule zustimmte in ihrer Geschäftsordnung/Satzung zu schreiben, dass die Anerkennung von Studenten NICHT nach Rasse, Religion, Glaube, Farbe, Geschlecht, Alter, nationale Herkunft, Behinderung, Kriegsveteran oder invaliden Veteranenstatus, Familienstand, sexuellle Orientierung oder Staatsangehörigkeit.

74 Jahre früher am 14. März 1879 wurde der Erfinder der Relativitätstheorie und Nobelpreisträger Albert Einstein in der Ulm geboren. Er lebte in Ulm nur 15 Monate.

In Herbst 2005 gab die Universität bereichts eine Anfrage an die israelische Hochschule und bekam lange Zeit keine offizielle Antwort. Der Rekktor der Uni Ulm zeigte sich allerdings von der jetzigen Antwort auf die Anfrage der Deutschen Presse-Agentur der Jerusalemer Universität überrascht. In Deutschland tragen viele Forschungsinstitute und Schulen den Namen von Einstein.

In Deutschland existiert derzeit die Albert-Einstein-Schule in Bochum/NRW, die Albert-Einstein-Oberschule in Berlin-Britz sowie das Einstein-Gymnasium in Angermünde/Brandenburg, das Albert-Einstein-Gymnasium in Ravenburg/Baden-Württemberg.

Das Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik der Max-Planck-Gesellschaft in Potsdam und Hannover wird auch als Albert-Einstein-Institut offiziell bezeichnet. Auf der englischen Internetseite des Instituts findet man auch ein Bild von Albert Einstein.

Weitere Informationen kann man auf der SWR-Meldung nachlesen.

Mir fällt dazu nur mein Lieblingszitat von Albert Einstein ein:

“Zwei Dinge sind unendlich: Das Universum und die menschliche Dummheit. Aber beim Universum bin ich mir nicht ganz sicher.”

29. Juni 2007     Grischa     Hochschule | add to mister wong     3 Kommentare

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