Satzreihen <-> Satzgefüge

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Satzreihen <-> Satzgefüge

Beitragvon Ingeburg am Sa, 29.Jul 2006, 18:27

Hallo an alle,

bei folgender Aufgabe bin ich mir sehr unsicher, ob ich die Sätze wirklich richtig umgewandelt habe, da ich Schwierigkeiten hatte, die Satzarten wirklich richtig zu erkennen.
Manches ändert sich auch im Vergleich zum Ausgangssatz kaum, was mich noch mehr verunsichert.

Dank für Eure Mühe im Voraus.

Liebe Grüße, Ingeburg

Verwandele im folgenden Text die Satzreihen in sinnentsprechende Satzgefüge und umgekehrt.

(1) Pierre ist 16 Jahre alt, zu dem Zeitpunkt lebt er in Paris.
Pierre ist 16 Jahre alt, als er in Paris lebt.

(2) Eines Tages ist ihm alles zuviel, weil die Erwachsenen sich nur noch ums Geldverdienen kümmern.
Eines Tages ist ihm alles zuviel; die Erwachsenen kümmern sich nur noch ums Geldverdienen.

(3) Er fährt übers Wochenende zu Freunden aufs Land; von dort kann er sich nämlich unbemerkt davonstehlen. (final)
Er fährt übers Wochenende zu Freunden aufs Land, in der Absicht sich von dort nämlich unbemerkt davon zu stehlen.

(4) Später kehrt er nach Paris zurück, doch er geht nicht zu seinen Eltern.
Später kehrt er nach Paris zurück; zu seinen Eltern geht er nicht.

(5) Er schließt sich den Leuten unter den Seinebrücken an; auf diese Weise kann er ein 'freies' Leben führen. (konsekutiv)
Er schließt sich den Leuten unter den Seinebrücken an, so dass er auf diese Weise ein ‚freies’ Leben führen kann.

(6) Gutbezahlte Arbeit bekommt Pierre nicht, weil er nichts gelernt hat.
Gutbezahlte Arbeit bekommt Pierre nicht; er hat nichts gelernt.

(7) Sein Vater hat ihn längst aufgespürt, aber er lässt ihn in Ruhe und beobachtet ihn nur aus der Ferne.
Sein Vater hat ihn längst aufgespürt; er lässt ihn in Ruhe und beobachtet ihn nur aus der Ferne.

(8) Endlich kommt es zu einer Aussprache, denn auch die Eltern haben inzwischen ihre Fehler eingesehen.
Endlich kommt es zu einer Aussprache; auch die Eltern haben inzwischen ihre Fehler eingesehen.
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Beitragvon richard am Sa, 29.Jul 2006, 22:22

Autor Nachricht
Ingeburg Verfasst am: Sa, 29.Jul 2006, 17:27 Titel: Satzreihen <-> Satzgefüge

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Hallo an alle,

bei folgender Aufgabe bin ich mir sehr unsicher, ob ich die Sätze wirklich richtig umgewandelt habe, da ich Schwierigkeiten hatte, die Satzarten wirklich richtig zu erkennen.
Manches ändert sich auch im Vergleich zum Ausgangssatz kaum, was mich noch mehr verunsichert.

Dank für Eure Mühe im Voraus.

Liebe Grüße, Ingeburg

Verwandele im folgenden Text die Satzreihen in sinnentsprechende Satzgefüge und umgekehrt.

(An Nadine: verzeih die Einmischung, aber vielleicht bis du in Ferien. Gruß!)

(1) Pierre ist 16 Jahre alt, zu dem Zeitpunkt lebt er in Paris.
Pierre ist 16 Jahre alt, als er in Paris lebt. OK
(2) Eines Tages ist ihm alles zuviel, weil die Erwachsenen sich nur noch ums Geldverdienen kümmern.
Eines Tages ist ihm alles zuviel; die Erwachsenen kümmern sich nur noch ums Geldverdienen. OK(3) Er fährt übers Wochenende zu Freunden aufs Land; von dort kann er sich nämlich unbemerkt davonstehlen. (final) Oder: "um sich dort...davonzustehlen"
Er fährt übers Wochenende zu Freunden aufs Land, in der Absicht sich von dort nämlich unbemerkt davon zu stehlen.

(4) Später kehrt er nach Paris zurück, doch er geht nicht zu seinen Eltern.
Später kehrt er nach Paris zurück; zu seinen Eltern geht er nicht.
Besser: "geht jedoch nicht..."

(5) Er schließt sich den Leuten unter den Seinebrücken an; auf diese Weise kann er ein 'freies' Leben führen. (konsekutiv)
Er schließt sich den Leuten unter den Seinebrücken an, so dass er auf diese Weise ein ‚freies’ Leben führen kann.

(6) Gutbezahlte Arbeit bekommt Pierre nicht, weil er nichts gelernt hat.
Gutbezahlte Arbeit bekommt Pierre nicht; DENN.. er hat nichts gelernt.

(7) Sein Vater hat ihn längst aufgespürt, aber er lässt ihn in Ruhe und beobachtet ihn nur aus der Ferne.
Sein Vater hat ihn längst aufgespürt; er lässt ihn in Ruhe und beobachtet ihn nur aus der Ferne.

( Endlich kommt es zu einer Aussprache, denn auch die Eltern haben inzwischen ihre Fehler eingesehen.
Endlich kommt ...., weil auch die Eltern...

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