Stromschaltungen
Der Weg des Stroms
Regel:
Der elektrische Strom sucht sich immer den Weg, auf dem am wenigsten Widerstände sind. Dabei kann es zum Kurzschluss
kommen.
Der elektrische Strom würde also folgendermaßen fließen:

Dies ist eine Kurzschlussschaltung. Der Strom sucht sich den Weg, auf dem kein Widerstand ist. Durch den
fehlenden Widerstand jedoch kann der Strom so heiß werden, dass Brandgefahr besteht. Um dagegen vorzubeugen, gibt
es die Sicherungen. Sie funktionieren nach folgendem Prinzip: Ist die Stromstärke zu hoch, wird in der
Sicherung der Stromkreis geöffnet und der Strom kommt nicht weiter. Im Beispiel oben jedoch würde die Lampe
anfangen zu leuchten, wenn die Sicherung auf der Leitung über der Lampe installiert wäre.
Die Leerlaufschaltung
Regel:
Eine Leerlaufschaltung entsteht, wenn ein Gerät an einer oder an mehreren Stellen von der elektrischen Quelle
getrennt ist. Ein Beispiel hierfür ist ein Schalter im Stromkreis.
Beispiel:

Eine Leerlaufschaltung. Diese ist auch nur mit einem Schalter möglich.
Stromkreisarten (einfache):
Wir haben praktisch zwei Arten der Stromschaltungen: verzweigte und unverzweigte Stromkreise. Hier die Beispiele:
Unverzweigt
Verzweigt
| Dies ist eine ganz normale Reihenschaltung. Die Lampen sind in
einer Reihe hintereinander angeordnet. Als folge hat das, dass die Lampen nur sehr schwach leuchten. Das liegt daran,
dass der elektrische Strom auf beide Lämpchen gleichzeitig einwirken muss.
Die Reihenschaltung ist das Gegenteil der Parallelschaltung.
| Hier liegt eine Parallelschaltung vor. Die Lampen sind in zwei Reihen
angeordnet, also das Gegenstück zu der Reihenschaltung. Die Lampen leuchten stärker als bei der
Reihenschaltung, da sich hier der elektrische Strom gleichmäßig ausbreiten kann.
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Reihen- und Parallelschaltungen
Reihen- und Parallelschaltungen bestehen in der Regel aus zwei oder mehreren Geräten. Dies können z.B. zwei
Lampen, zwei Stromquellen oder zwei Schalter hintereinander oder parallel zueinander sein.
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