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Gleichförmige BewegungenVorüberlegungen
Zuerst wollen wir uns damit auseinandersetzen, was eine gleichförmige Bewegung ist. Dazu stellen wir eine Art Liste auf,
in der wir festhalten, was alles zutreffen sollte, damit ein Körper gleichförmig bewegt ist. Dabei setzen wir kein
Wissen voraus, sondern gehen spontan zur Sache: als allererstes sollte sich der Körper mit gleicher Geschwindigkeit
bewegen, d.h. die Geschwindigkeit soll in einem bestimmten Rahmen weder größer noch kleiner werden.
Die Aufgabe besteht darin, diese Messreihe sowohl rechnerisch als auch graphisch auszuwerten. Wir beginnen also mit unserer ersten Prüfung: ist der Quotient aus s und t konstant? s / t = const?:
Das erfreuliche Ergebnis ist, dass unser Quotient konstant ist. Schauen wir uns nun im Diagramm an, ob auch hier eine Gerade herauskommt: ![]() In unserem Versuch ergab sich für die Steigung m etwa der Wert 0,16. Das entspricht auch dem konstanten Quotienten. Der y-Achsenabschnitt b sollte bei 0 liegen, da der Körper nach einer Zeit von t = 0 bei einer Strecke s = 0 lag, also durch den Ursprung geht. in unserem Beispiel ergab sich also: s = 0,16 * t Geschwindigkeit
Der Versuch oben führt uns unweigerlich zur Geschwindigkeit: wir wollen wissen, wie schnell sich der Körper
fortbewegt hat. Die Geschwindigkeit ergibt sich aus dem Quotienten aus zurückgelegtem Weg s und der dabei verstrichenen
Zeit t. Für die Einheit ergibt sich daher: [v] = [s] / [t] = 1 m / s Die Geschwindigkeit wird in der Physik in der Regel in Metern pro Sekunde angegeben. Da das aber nicht immer sinnvoll ist, wie z.B. beim Auto, kann man die Einheit dann auch in Kilometer pro Stunde (km / h) umrechnen. Das verdeutlichen wir an einem Rechenbeispiel: Frau K. fährt mit ihrem Auto von Adorf nach Bestadt. Sie braucht für die 100.000 Meter lange Strecke etwa 7.200 Sekunden. Wie schnell ist sie (durchschnittlich) gefahren? An dieses Problem gehen wir folgendermaßen: Gegeben: s = 100.000m; t = 7.200s; Gesucht: v; Es gilt: v = s / t Einsetzen: v = 100.000m / 7.200s = 100km / 120min = 100km / 2h = 50 km / h Eine Angabe in Metern pro Sekunde würde hier einen Wert von 13,888888... hervorrufen, eine unglaublich hässliche Zahl. Die 50 Kilometer pro Stunde lassen sich da wesentlich besser ablesen. Zudem ist dieser Wert auch verständlicher. In der Regel verwendet die Physik aber nur die Einheit m / s! 1. Verallgemeinerung
Unter der Geschwindigkeit v versteht man den Quotienten aus der zurückgelegten Wegstrecke
Ds und der dabei verstrichenen Zeit Dt. ABER:Diese Definition gilt nur für gleichförmige Bewegungen. Bei einer ungleichförmigen Bewegung gibt dieser Quotient die Durchschnittsgeschwindigkeit oder die mittlere Geschwindigkeit an. (vgl. dazu das Beispiel mit Frau K.: die Bewegung, die ihr Auto ausführt, ist ungleichförmig, da sie zuerst beschleunigt und ab und zu auch abgebremst und wieder beschleunigt wurde (z.B. an Ampeln oder Kreuzungen). Frau K. ist mit Sicherheit nicht die gesamte Strecke von 100 Kilometern permanent 50km/h gefahren!!! 2. Verallgemeinerung:
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Letzte Änderung: 01.01.1970 01:00 Uhr
URL: http://www.lern-online.net/physik/mechanik/kinematik/gleichfoermige-bewegung/