Stuttgarter Schüler erhalten Laptops

      2 Kommentare zu Stuttgarter Schüler erhalten Laptops

Wie ich gerade über Heise lese, bekommt das Stuttgarter Wilhelms-Gymnasium als erste Schule in Baden-Württemberg Laptops mit drahtlosem Internetzugang.

Diese tragbaren Computer sind über Funk mit einer zentralen digitalen Lernplattform verbunden hatte das Staatsministerien verkündet. Es sollen auch ab nächsten Schuljahr 2 weitere Schulen in Baden-Württemberg nachziehen.

Es erhalten 197 Schüler und 43 Lehrer einen eigenen Rechner, mit dem sie überall im Stuttgarter Abdeckungsgebiet online gehen können und somit überall www.lern-online.net nutzen können ;-)

Schade, dass es sowas in Berlin nach meiner Prognose frühestens 2015 geben wird, nachdem schon halb Afrika einen nutzlosen 100-Dollar-Laptop hat mit den man kein Trinken oder Essen programmieren kann.

Kein Wunder das diese Nachricht gerade jetzt kommt, da am Sonntag in Baden-Württenberg gewählt wird und so der Herr Oettinger von der CDU seinen Chancen auf eine absoluten Mehrheit steigern kann, da Bildungskürzungen in den Köpfen der Menschen ist.

Die Kosten finde aber eindeutig zu übertrieben.

750.000 Euro zahlt das Land Baden-Württemberg und 500.000 Euro die Stadt Stuttgart.

Damit kostet der ganze Spass 1.250.000 Euro für 240 Laptops, damit kostet ein Laptop 5.208,33 Euro, wofür man meiner Meinung nach nicht einen sondern gleich 5 sehr gute Laptops finanzieren kann, die vielleicht „nur“ WLAN an Board haben, aber trotzdem einen guten Arbeitsspeicher und einen guten Prozessor.

5000,- Euro Laptops gibt es kaum auf den Markt und wenn dann sind diese bestimmt deutlich besser als die für die Schule in Baden-Württemberg.

2 thoughts on “Stuttgarter Schüler erhalten Laptops

  1. Christian Hammer

    Sicherlich ist die Feststellung erschreckend, dass eine (!) Schule mit 240 Notebooks ausgerüstet mit 1 1/4 Mio. Euro zu Buche schlägt. Allerdings sollte man bei seinen Überlegungen mit berücksichtigen, dass es sich bei derlei Projekten um öffentliche Ausschreibungen handelt, bei denen nicht zwangsläufig der billigste Anbieter den Zuschlag erhält. Darüber hinaus wäre es eine Illusion zu glauben, 1,25 Mio. könnte man einfach durch 240 teilen und erhielte so den Stückpreis des Notebooks. Hier sollte doch auch berücksichtigt werden, dass neben Software auch noch Peripherie (Drucker, etc.), Infrastruktur (Netzwerk, evtl. Server, etc.) und Support in die Preisentwicklung mit hineinspielen.

  2. Grischa Post author

    Vielen Dank für dein Kommentar. Ich finde, dann sollte man auch detailliert schreiben, was man alles anschaffen will und wofür was genutzt werden soll. Ich hoffe in der Zukunft wird noch etwas darüber geschrieben, vor allem, ob es den Schülern beim Helfen hilft oder ob normale PCs auch die Arbeit gemacht hätten.

    Ich bin gespannd auf die neuen Nachrichten darüber.

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