Tipp: Als Student schon Xing nutzen

Immer wieder bin ich erstaunt, dass Studenten zwar Facebook intensiv nutzen, aber noch nie etwas von Xing gehört haben. Dabei kann man Facebook im Vergleich zum professionellen Netzwerken auf Xing als eher Hausfrauennetzwerk bezeichnen. Statt sinnlos Zeit auf Facebook zu vergeuden, empfehle ich Studenten lieber professionelle Kontakte schon während des Studiums zu knüpfen.

Die Vorteile für Studenten auf Xing

Warum Studenten auf Xing aktiv sein sollte, erfährt man, wenn man auf den obigen Link klickt. Für mich macht eine aktive Teilnahme aus folgenden Gründen Sinn:

  1. Ein Student braucht zum Teil schon während des Studiums Kontakte. Gerade dann, wenn es um eine empirische Bachelor- oder Masterarbeit geht und eine Befragung von Menschen durchgeführt werden soll. Je mehr Kontakte ein Student auf Xing besitzt, desto mehr Menschen können an so einer Befragung teilnehmen.
  2. Viele machen dabei den Fehler, dass sie unter sozialen Kontakten persönliche Kontakte verstehen. Von diesem Irrglauben muss man sich im Netz trennen. Es geht um Gemeinsamkeiten. Das kann auch schon einmal bedeuten, dass man sich beide für Umweltschutz interessiert. Man befindet sich also in derselben sozialen Gruppe.
  3. Nach Abschluss des Studiums begeben sich Studenten auf die Jobsuche. Vorteile haben diejenigen, die bereits schon auf einen Pool an potenziellen Arbeitgebern zurückgreifen können, da sie sich mit denen schon vernetzt haben. Zudem gibt es auf Xing diverse Gruppen, in denen Personalverantwortliche direkt nach neuen Mitarbeitern suchen.
  4. Mit Hilfe der Statusmeldung können sich Studenten Gehör verschaffen. Oft schreibe ich eine Mitteilung im Sinne von “Suche xy…” und schon erhalte ich einen wertvollen Hinweis. Eine enorme Zeitersparnis. Für die Recherche bräuchte ich i,d.R. sehr viel länger.
  5. Soziales Netzwerken bedeutet auch sich als Experte für ein Gebiet zu profitieren. Hierfür bieten sich erneut die Gruppen an. Wer mitdiskutiert macht auf sich aufmerksam.

Ich empfehle jedem Studenten sich frühzeitig auf Xing anzumelden und sich bereits jetzt ein Netzwerk aufzubauen. Mir persönlich bringt die Plattform viel, auch neue Aufträge.

 

8 thoughts on “Tipp: Als Student schon Xing nutzen

  1. Anke

    Also ich muss wirklich sagen, das das Potenzial von Xing recht groß ist. Einziges Problem: Die Kosten für einen Studenten sind hoch, da man immer im Voraus zahlen muss. Viele user wollen ihre Newsletter an den Mann bringen;(

  2. Hans P.

    Ich benutze Xing auch ohne Premium-Account. Das reicht um von den Headhuntern gefunden zu werden. Mit der passenden Qualifikation bekommst du regelmäßig Jobangebote ohne einen Finger zu krümmen.

  3. Seitz

    Ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich von XING fast gar nichts halte. Ich bekomme da auch mal ein Job Angebot, aber das ist so allgemein, dass es wahrscheinlich noch 100 andere bekommen haben. Ein Chef will immer eine persönliche Bewerbung, die Firmen versuchen aber mit allgemeinen Texten einen Mitarbeiter zu erhalten.

  4. Herr Yildirim Post author

    @Seitz Du darfst natürlich nicht denken, dass du nur ein Profil erstellst und die Headhunter rennen dir die Bude ein. Das passiert nur, wenn du einen wirklich einzigartigen und gefragten Beruf hast. Dann wirst du sogar angeschrieben, wenn du einen festen Job hast.

    Nur wo gehobelt wird, fallen auch Späne. Also aktiv sein, Entscheider ins Netzwerk adden, in relevanten Gruppen mitdiskutieren/zeigen, dass man Wissen hat! So baut man sich ein professionelles Netzwerk auf, dass einem dann auch einmal zugute kommt.

  5. Grischa

    Ich habe mich damals auf openBC, wie Xing am Anfang hieß, sogar kurz vor dem Studium angemeldet.
    Da habe ich einen ehemaligen Student von dem Studiengangs gefunden, das mich interessierte. Dieser hat mir damals geholfen bei den Bewerbungen für ein duales Studium und auch das Studienfach, welches damals relativ unbekannt war und es heutzutage auch noch kaum ein Mensch kennt, näher zu bringen.
    Daraus entstand auch das Interview mit diesem netten Menschen.
    http://www.lern-online.net/blog/2006/07/25/interview-mit-christian-hammer/

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