Schülersprachreisen als Alternative zum Schüleraustausch

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Vor einigen Tagen hatte ich davon berichtet, dass der Sohn meiner Cousine für ein Schüleraustauschprogramm ausgewählt wurde und im März nach Warschau geht. Sofern nichts dazwischen kommt natürlich. Grund für seine Auswahl waren seine guten Schulnoten.

Nun könnten aber Eltern von Schülern mit weniger guten Noten auch gerne sehen wollen, dass ihre Kinder entsprechende Erfahrungen in einem anderen Land, an einer anderen Schule sammeln. Was können sie tun, wenn auch ihre Kinder Sprachkenntnisse verbessern sollen, um mit Klassenkameraden mitzuhalten? Die Lösung liegt auf der Hand: Schülersprachreisen.

Sein Kind möchte man natürlich nicht einem x-beliebigen Sprachreisenanbieter anvertrauen. Wo soll das Kind beispielsweise untergebracht werden? Wie effektiv ist die Sprachschule bei der Vermittlung von Sprachkenntnissen? All diese Fragen müssen im Vorfeld geklärt werden. Da sollte man nicht unbedingt all zu sehr auf den Preis schauen.

Berliz ist zum Beispiel so ein Anbieter von Schülersprachreisen. Die organisieren Reisen schon für 7-jährige. In 13 Jahren haben bereits 75.000 Familien ihre Kinder Berlitz anvertraut. Das liegt wohl an der Betreuung rund um die Uhr. Auch abends.

Die Schülersprachreisen finden in der Regel in Deutschland statt. Die Kinder werden in Jugendherbergen untergebracht, in denen auch die Sprachlehrer hausen. Diese sind Muttersprachler und kommen aus den USA, England oder Australien. Sie lehren nach den bekannten Berlitz-Methoden

Jetzt hat sich der eine oder andere sicherlich gefragt, wie man eine/n Siebenjährigen auf eine Sprachreise schicken kann? Dafür muss man sicherlich sehr viel Vertrauen in die Gastfamilie, an den Organisator aber auch in sein Kind selbst haben. Nicht selten kommt es vor, dass Kinder schon auf dreitägigen Klassenfahrten Heimweh haben. Des Rätsels Lösung sind Family Camps, bei denen Eltern gemeinsam mit ihren Kindern an der Sprachreise teilnehmen.Tolle Idee, wie ich finde.

Neben dem Spracherwerb selbst, sind natürlich auch die Freizeitaktivitäten nicht außer Acht zu lassen. Denn das, was in der Schule gelernt wird, sollte aktiv auch im Leben eingesetzt werden. Wo kann man das am besten tun als in der Freizeit? Ganz ungezwungen und ohne Benotung. Man selbst könnte die Aktivitäten, die von so einem Organisator wie Berlitz angeboten werden, selbst gar nicht bewerkstelligen. Von Slackline, Crossboccia, Ringtennis oder Waveboarding ist da die Rede. Trendsportarten, die Kinder gerne ausüben möchten, man selbst aber nicht einmal definieren kann, worum es sich dabei handelt.

 

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