Das MBA-Studium als Zusatzqualifikation

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Zwei Artikel zuvor hatte ich gefragt, ob das BWL-Studium der Königsweg für die Karriere sei. Als jemand, der selbst BWL studiert hat, kann ich nur sagen, dass ich meine Entscheidung damals und auch heute nie bereut habe. Das Studium der BWL in Deutschland ist trocken und erfordert viel Fleiß, Durchhaltevermögen, Disziplin und Organisationstalent. Das habe ich auch den Schülerinnen und Schülern eines Gymnasiums kürzlich nähergebracht (s. letzter Artikel).

Ganz anders sieht z.B. ein Studium der BWL in den Niederlanden aus. Dort gibt es kleine Gruppen, in denen ein Tutor Literatur- und Projektpräsentationen vergibt und die Studenten selbst den Unterricht machen. Der Tutor greift nur dann ein, wenn es Unstimmigkeiten zwischen den Studenten gibt. Ich selbst habe eine Periode dort auf Englisch studiert.

BWL wird eher als ein einfaches Studium angesehen und daher gerne und oft bevorzugt. Der Satz eines Professors in der Einführungswoche ist uns immer noch im Gedächtnis:

Schauen Sie nach rechts, schauen Sie nach links. Einer von Ihren Kommilitonen ist das nächste Jahr nicht mehr dabei.

Nicht gerade motivierend. Mein Motto: “Dann gehöre ich zu den 50%, die noch dabei sind”.

Manchmal kann ein BWL-Studium alleine auch nicht ausreichen. Gerade dann, wenn Krisen herrschen und vorherige BWL-Absolventen entlassen und auch auf den Arbeitsmarkt drängen. Dann muss man Zusatzqualifikationen vorweisen.

Ich hatte damals überlegt, einen Magisterstudiengang in Europastudien hinten dranzuhängen. Aufgrund der Einführung von Studiengebühren in NRW dann doch nach einem Jahr sein lassen. Viel interessanter und wertvoller ist hingegen ein MBA-Studium (Master of Business Administration).

Zu meiner Zeit war die Frage nach dem “Wo?” wichtiger als das “Was?” im MBA-Studium. D.h. die Universität an der man den Abschluss erhalten hatte, war wichtiger als der konkrete Inhalt des Studiums. Heuzutage mag das anders sein. Man kann mittlerweile ein MBA Fernstudium nebenbei angehen. Die Vorteile liegen auf der Hand:

  • Immatrikulation an höchst anerkannten Universitäten wie z.B. der Middlesex University
  • International anerkannter akademischer Grad
  • Zeit- und ortsunabhängiges Studium
  • Berufsbegleitend
  • Skripten/Vorlesungen im virtuellen Seminarraum
  • Unterrichtssprache Deutsch
  • Kein Vorstudium verpflichtend
  • Einstieg jederzeit möglich
  • Auch ohne Abitur möglich

Der Nachteil ist beim MBA-Studium aus der Ferne wie bei jedem anderen Fernstudium die erhöhte Anforderung an die Disziplin. Aber da muss sich jeder selbst  richtig einschätzen.

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