Wie finde ich meinen Lerntyp heraus?

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Ich habe in meinem Leben verschiedene Menschen mit verschiedenen Lernangewohnheiten getroffen. Die einen lernen lieber zu Hause, andere wiederum in der Bibliothek. Die einen brauchen absolute Ruhe, die anderen bevorzugen eine leichte Geräuschkulisse. Einige bevorzugen das Lernen bei Nacht. Dann, wenn nichts ablenkt. Andere wiederum sind morgens auf effektivsten und gegen Abend absolut ausgepowert.

In der Wissenschaft unterscheidet man vier Gruppen von Lerntypen:

  1. Visuell
  2. Auditiv
  3. Kommunikativ
  4. Motorisch

Der visuell lernende Lerntyp

Die meisten Menschen sind wohl wie ich auch visuelle Lerner, d.h. sie können etwas besser verstehen oder merken, wenn ihnen der Sachverhalt geschrieben vor Augen steht. Um mir beispielsweise eine Nummer zu merken, reicht es mir in der Regel nicht aus, diese nur zu hören. Ich muss sie mir aufschreiben.

Hier spielt sicherlich auch das fotografische Gedächtnis eine Rolle. Die Anordnung der Zahlen ist entscheidend. Beispiel: Meine Telefonnummer schreibt mein Mobilfunkanbieter wie folgt: 367 46 37. So kann ich mir die Zahl aber nicht merken. Also wird die Anordnung geändert: 36 746 37 .

Visuelle Lerner brauchen oft auch Bücher zum Lernen. Auf Amazon & Co. gibt es auch viele Bücher zum Thema „Lerntypen“. Günstiger kommt man aber an dieser auf buecher.de. Vor allem dann, wenn man Gutscheine einsetzt. Einen Link für Gutscheine gibt es am Ende dieses Artikels.

Der auditive Lerntyp

Dem auditiven Lerner muss am besten alles einmal mündlich vorgetragen werden. Oft glaubt man, dass zum Auswendiglernen Worte niedergeschrieben sein müssen. Dass das nicht immer der Fall sein muss, zeigen Muslime. Unter ihnen gibt welche, die alle 600+ Seiten des Korans auswendig können. Dabei wurde der Koran anfänglich nur mündlich weitergegeben.

Der Klang der Stimme und die Betonung der Worte hilft dem Lernenden, das Gehörte besser zu behalten.

Der kommunikative Lerntyp

Auch eine von mir häufig praktizierte und empfohlene Art des Lernens: Das Kommunizieren mit anderen. Dabei wird natürlich über den Stoff geredet und nicht über Freizeitaktivitäten.

Auf den ersten Blick erscheint es so, als würde man sein Wissen anderen weitergeben und dadurch sich einen Nachteil verschaffen. Ob der Gegenüber aber einen Vorteil davon hat, hängt davon ab, ob er ein auditiver Lerner ist. Aber auch so hilft das Lehren des Stoffs der eigenen Prüfungsvorbereitung. Wer einen Sachverhalt Kollegen verständlich erklären kann, der kann es auch dem Lehrer oder Professor.

Dieser Form des Lernens deckt auch Lücken in der eigenen Vorbereitung auf, nämlich dann, wenn eine Zwischenfrage einmal nicht beantwortet werden kann.

Der motorische Lerntyp

Der motorische Lerntyp lernt, indem er tut (learning by doing). Leider ist das bei theoretischen oder abstrakten Fächer nicht immer ganz einfach. In der BWL oder VWL gibt es beispielsweise keine Möglichkeiten, das Gelernte gleich empirisch umzusetzen. Hier helfen in der Regel Praktika weiter.

Oft empfehle ich auch Studenten technischer Fächer sich einmal ein defektes Haushaltgerät zu nehmen und daran herumzubasteln. So lassen sich abstrakte Abläufe leicht in der Praxis visualisieren.

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