Eurovision: Musik ist die Nahrung der Seele

Ein altes türkisches Sprichwort besagt: Musik ist die Nahrung der Seele. Und davon bekommen die ESC-Fans (European Song Contest) demnächst reichlich zu spüren. Denn in zwei Tagen geht es wieder los. Erst die Semi-Finals und dann am 10. Mai das Finale in Kopenhagen.

Das erste Semifinale

  • Im ersten Halbfinale treten folgende Länder gegeneinander an (nach Startreihe):
  • Armenien – Lettland – Estland
  • Schweden – Island – Albanien
  • Russland – Aserbaidschan – Ukraine
  • Belgien – Moldawien – San Marino
  • Portugal – Niederlande – Montenegro
  • Ungarn

Besonderes Augenmerk gilt dabei der jungen Sängerin aus dem Aserbaidschan Dilara Kazimova nicht nur weil sie zwischen zwei Nationen auftritt, die sich derzeit nicht besonders grün sind. Sondern weil sie auch eine der aussichtsreichsten Kandidaten für den Einzug ist Finale ist.

Ihre melnacholische Ballade „Start a Fire“ könnte in diesem Zusammenhang falsch übersetzt werden. Tatsächlich heißt das Lied übersetzt „Löse einen Funken aus“ und ist alles andere als aggressiv. Aber hört selbst rein.

Der Aserbaidschan ist zwar noch recht junge bei der ESC dabei. Das Land konnte jedoch sehr gute Ergebnisse erzielen. Im letzten Jahr belegte man den 2., davor den 4. und im Jahr 2011 sogar den 1. Platz. Dennoch muss sich das Land auch in diesem Jahr erst für das Finale qualifizieren, wogegen Länder wie Spanien (25./10./23.) oder Großbritannien (19./25./11.) gleich im Finale sind. Da verstehe einer das Reglement!

Die 29-jährige Dilara Kazimova hat auch größte Chancen eine gute Platzierung, wenn nicht sogar den Sieg für ihr Land zu holen. Ihre soulige Stimme á la Alicia Keys oder Rihanna kommt gerade beim jungen Publikum gut an.

Das zweite Semifinale

Im zweiten Halbfinale treten um den Einzug ins Finale ein:

  • Malta, Israel, Norwegen
  • Georgien, Polen, Österreich
  • Litauen, Finnland, Irland
  • Mazedonien, Weißrussland, Schweiz
  • Griechenland, Slowenien, Rumänien

Dieses Halbfinale ist deutlich schwächer besetzt als das erste, so dass sich hier auch kein klarer Favorit erkennen lässt.

Das Finale

Im Finale befinden sich bereits:

  • Deutschland, Dänemark, Spanien
  • Großbrittanien, Frankreich, Italien

Ginge es nach dem Leistungsprinzip dürften die Spanier, die Franzosen und die Engländer eigentlich gar nicht mehr dabei sein. Sie sind in den letzten Jahren Garanten für schlechte Ergebnisse.

Wie erwähnt: Achtet auf die Kandidatin aus dem Aserbaidschan Dilara Kazimova. Sie könnte für die ganz große Überraschung sorgen.

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