Finde deine Berufung – 5 Tipps für deine Karriere

Viele Schülerinnen und Schüler stehen vor und nach einen Schulabschluss vor der Frage, was will ich werden. Die richtige Berufung finden, bevor man eine Ausbildung, ein Praktikum oder ein Studium beginnen möchte ist für viele Menschen in meiner Generation sehr schwer. In diesen Artikel möchte ich euch 5 wertvolle Tipps geben, wie ihr euch für den richtigen Zweig für eure zukünftige Karriere entscheidet.

Richtigen Weg nach der Schulzeit finden

Egal ob man Klassenbester oder sich von Jahr zu Jahr mit den Mindestanforderungen durchgemogelt hat, die Suche nach einen den richtigen Weg in der Karriere ist schwer.

Man ist selber zum Beispiel sehr an Kunst interessiert und würde liebend gerne in dieser Richtung ein Studium beginnen, jedoch drängen die Eltern in ihr Familienunternehmen einzusteigen.

Ein anderes großes Problem für viele junge Leute ist der Standort. Sie wohnen ihr junges Leben immer hauptsächlich an einem Ort und für ihren Wunsch müssten sie die Stadt, die Gemeinde, das Bundesland oder sogar das Land verlassen. Manche wechseln sogar in ihrem Leben öfter den Kontinent.

Bildlicher Karrieresprung

Bildlicher Karrieresprung

Finde deine Berufung durch weitere Tipps und Fragen, die man sich stellen sollte, wenn man an seine Zukunft denkt.

1. Auf Ansichten deiner Freunde und Familie hören

Jeder Mensch hat oder sollte langjährige Freunde besitzen. Falls du dabei schon Probleme hast, gibt es dafür einen Klassiker als Buch. Es heißt „Wie man Freunde gewinnt“ und wurde von Dale Carnegie im Erscheinungsjahr 1937 gleich zum Bestseller.

Nach ein paar Jahren kennen dich deine Freunde manchmal besser als deine Familie. Höre auf ihre Ansichten über dich. Wo liegen deine Stärken? Wo liegen hingegen deine Schwächen? Traust du dir zu bei deinen Schwächen zu kämpfen, um diese zu beseitigen oder zu verringern?

Jedoch sollte man sich nicht allein auf die Meinung von Mama, Papa und Freunde verlassen. Diese sind nicht unvoreingenommen bei ihrer Beurteilung. Manchmal findet man auf Berufsberater und andere unabhängige Personen, die dir den richtigen Pfad aufzeigen können.

2. Denke langfristig bei der Suche nach deiner Berufung

Heute schmeckt die Pommes am besten. In paar Jahren oder Jahrzehnten könnte es passieren, das sich deine Geschmackspräferenzen ändern. Dann willst zum Beispiel nur noch Pommes essen, wenn du oder jemand anderes diese selber macht und du weißt welche Inhaltsstoffe verwendet werden.

Wie in diesem Beispiel können auch deine Interessen und Vorlieben im Laufe der Zeit ändern. Sehr oft wird man erwachsen und wundert sich, das die Ansichten der Eltern oft mit den eigenen plötzlich übereinstimmen. Dies gehört nebenbei gesagt auch zum Erwachsenwerden dazu.

3. Geld ist nicht alles

Geld ist im Grunde nur Mittel zum Zweck. Für viele Menschen ist Geld das wichtigste Ziel bei der Berufswahl. Nicht falsch verstehen, Geld ist wichtig, denn ohne Geld hat man kein Dach über den Kopf und wenig oder gar nichts zu essen. Versuche ein ausgewogenes Verhältnis zwischen, Geld, Zeit und Gesundheit zu finden.

Es gibt aber 2 weitere „Währungen“ die unheimlich wichtig und kostbar sind. Diese nennt man Zeit und die Gesundheit. Deine Zeit ist der kostbarste Wert, die du hast. Man kann nicht gegen die Zeit kämpfen und sie ist begrenzt. Inwieweit begrenzt sie ist, das weiß niemand.

Gesundheit ist hingegen das andere teure Gut. In einem sehr bekannten Redewendung auf Latein heißt es: Mens sana in corpore sano. Das bedeutet: Ein gesunder Geist steckt in einem gesunden Körper. Mit anderen Worten, mit einem sportlichen Körper kann man seine intellektuelle Leistungsfähigkeit signifikant steigern. Außerdem hat man nachweislich ein geringeres Risiko für furchtbare Krankheiten wie Alzheimer.

 

Berufung finden

Berufung finden

4. Sei offen für Umzüge

Wir leben in Europa. Das ist im Vergleich zu den anderen großen Kontinenten eigentlich winzig.  Für viele Karriereziele ist ein Auslandssemester oder mehrere unerlässlich. Man trifft spannende neue Menschen und lernt nebenbei die Landessprache.

Für deinen Lebenslauf sind längere Auslandsaufenthalte für viele Arbeitgeber ein guter Nachweis für deine Flexibilität. Suche nach Möglichkeiten für ein bezahlbares Leben für mindestens 6-12 Monate im Ausland. Falls du es dabei sogar schafft, in das Land deiner Träume umziehen zu können, umso besser.

Aktuell können EU-Bürger, die dieses Jahr 18 werden, eins von 30.000 Interrail-Tickets gewinnen. Dafür hat die EU-Kommission sogar 12 Millionen Euro im Haushaltsplan für 2018 reserviert. Mit diesem Ticket kann man kostenfrei durch die ganze EU fahren. Im letzten Jahr gab es dafür nur ein Budget von 2,5 Millionen Euro. Hier kannst du mehr von der Welt sehen und musst nicht mal richtig umziehen. Das hilft dir enorm bei deiner Entwicklung, wenn du bei beim EU-Gewinnspiel teilnimmst und mit etwas Glück gewinnst.

5. Mit dem richtigen Zeitmanagement mehr schaffen

Zeitmanagement nannte man früher auf Deutsch Zeitplanung. Jetzt ist aber der englische Begriff deutlich geläufiger. Man bezeichnet mit Zeitmanagement alle Maßnahmen, die man nutzen kann, um die Zeit, die man zu Verfügung hat optimal und somit produktiv nutzen kann.

Ablenkungen ist in unser digitalen Welt dabei einer der größten Hindernisse für ein optimales Zeitmanagement. Ich hatte vor kurzem auch darüber ein sehr interessantes Hörbuch von Marco von Münchhausen. Es trägt den Titel: Konzentration – Wie wir lernen, wieder ganz bei der Sache zu sein. Dort wird ein gutes Beispiel genannt, wie man produktiver ist, wenn man sein Mobiltelefon im Flugmodus stellt bzw. aus macht. Ich muss ein mal über dieses tolle und lehrreiche Buch einen eigenen Artikel verfassen. Konzentration ist im Leben manchmal lebensnotwendig.

Maßnahmen fürs Zeitmanagement nach der ALPEN-Methode

Der deutsche Autor und Ratgeber Lothar J. Seiwert hat die A-L-P-E-N-Methode entwickelt, nach der eine große Anzahl an Menschen vielmehr erreichen in der selben Zeitspanne. Mit seiner Methode kann man in wenigen Minuten pro Tag einen schriftlichen Plan für den Tag nach fünf Elementen erstellen.

  • Aufgaben, Termine und geplante Aktivitäten notieren und somit katalogisiert
  • Länge (Dauer) schätzen
  • Pufferzeiten einplanen: Zeitreserven für Störungen oder unerwartete Job stopper
  • Entscheidungen für die Prioritäten treffen
  • Nachkontrolle: Soll-Ist Kontrolle

Fazit

Eine erfolgreiche Karriere kann man schon frühzeitig planen und sich auf manche Gegebenheiten vorbereiten. Mit unseren 5 Tipps für deine Karriere wirst du garantiert deine Berufung schneller finden können.

Bilderquellen: Logo: karriere-und-bildung.de, PixaBay FotografieLink bzw. Free-Photos

About Grischa

Grischa hat im Dezember 2005 diesen Lernblog gestartet. Er studierte Wirtschaftsinformatik und leitet das Projekt Lern-Online.net seit Mai 2002. Das Ziel von Lern-Online.net ist Schülern und Studenten Wissen verständlich zu erklären, kostenfrei anbieten und übersichtlich gliedern.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.