Passendes Studienfach finden & optimal auf Prüfungen vorbereitet sein

  Veröffentlicht am: Aktualisiert am:    Keine Kommentare zu Passendes Studienfach finden & optimal auf Prüfungen vorbereitet sein

Das Wintersemester 2018/2019 beginnt am ersten Oktober 2018.  Jetzt ist die Zeit für eine Studienbewerbung oder einen Wechsel von einem unbeliebten Studiengang. In diesen Artikel geht es darum, wie man das passende Studienfach finden kann. Dabei will ich euch meine Wahl des Studienfaches und Erfahrungen von meinen Studienbewerbungen zeigen. Außerdem will ich jetzt schon mal zeigen, wie man sich während eines Studiums optimal auf die Prüfungen vorbereiten soll.

Was soll ich studieren? Eigenes Studienfach finden

Viele angehende Abiturienten wissen einfach nicht, ob und was sie studieren sollen.Einem Hörbuch habe ich erst kürzlich entnommen, dass Zukunftsforscher der Meinung sind, 15 % der jetzigen Berufe werden in Zukunft nicht mehr existieren.

Keiner kann für euch die Antwort auf diese schwierige Frage beantworten, als ihr selbst. Sicherlich könnt ihr bei Überlegungen, die Ansichten eurer Familien und Freunde in eure Gedanken mit einfließen lassen, jedoch sollte man diese wichtige Entscheidung alleine treffen.
Ein Studienfach finden, beruht bei vielen Menschen auf eine lange und intensive Findungsphase.

Man muss in sich hinein gehen, um zu bestimmen, was man studieren soll. Denn ein Studium ist eine sehr intensive Zeit, in der man die Persönlichkeit weiter entwickeln wird.

Student lernt im Wohnzimmer Studienfach finden

Student lernt im Wohnzimmer Bildquelle: Pixabay User: 27707

Konversation mit ehemaligen Studenten hilft oft weiter

Wenn ihr euch zwischen ein paar Studiengängen nicht entscheiden könnt, dann sucht online nach Studenten, die eure favorisierten Studienfächer bereits studieren oder gar abgeschlossen haben.Ich hatte damals jemanden online kontaktiert, der mein favorisiertes Studienfach studierte und es mir auch empfohlen hatte. Auf der Plattform Xing, die sich zu meiner Zeit noch openBC nannte, hatte ich ihn gefunden. Dies ist ein soziales Netzwerk hauptsächlich für Geschäftsleute bzw. für berufliches Austauschen. Man muss aber natürlich nicht nur online nach Studenten bzw. ehemalige Studenten suchen. Manchmal findet man in seinem Bekanntenkreis Studenten, die
das favorisierte Studienfach studieren bzw. studiert haben. Viele Hochschulen bieten auch regelmäßig einen Tag der offenen Tür an, an dem man sich mit Professoren und Studenten austauschen kann. Solche Tage sollte man so oft wie möglich nutzen, wenn man nicht weiß, was man studieren will.

Oft werden neue Studiengänge eingeführt, indem man keine ehemaligen Studenten finden kann. Jedoch beruhen neue Studiengänge fast immer auf den bereits existierenden Studiengängen.

Ich hatte zwar zwei Geisteswissenschaften als Leistungskurse in der gymnasialen Oberstufe, jedoch war dies nie ein Ziel für ein Studium. Ich wollte nur das studieren, wo ich mir eine sehr gute berufliche Zukunft vorstellen konnte. Natürlich hatte ich auch ein Studienfach ausgesucht, welches mich sehr interessierte. Bei meinem Studiengang handelte es sich um ein interdisziplinäres Wissenschaftsgebiet. Das bedeutet, die Wurzeln von dieser Wissenschaft kommen aus mehreren Fachgebieten. Konkret handelt es sich um die fächerübergreifende Kombination von Informatik und Wirtschaftswissenschaften. Bei den Wirtschaftswissenschaften handelt es sich vor allem um die Betriebswirtschaftslehre (BWL). Somit hatte ich  zwei Fliegen mit einer Klappe getroffen und diese Wahl bereue ich auch nach über 10 Jahre später nicht. So konnte ich das passende Studienfach finden, indem ich auf ehemalige Studenten hörte und auf meine Interessen konzentriert war.

Optimal vorbereitet sein auf Prüfungen

Zumindest an meiner Universität war es im Grunde jedem Professor oder Professorin egal, ob man zu einer Vorlesung kommt oder ob man zu Hause den Stoff vor- bzw. nachbereitet und somit, ob man die Prüfungen besteht.Es war für mich eine komplette Umstellung, sich zu 100 % selbst zu konditionieren und vollkommen selbstständig zu wissen, wann und wie viel man zu den verschiedenen Modulen lernen soll. Als Module bezeichnet man in den Bachelor- und Masterstudiengängen eine Organisationseinheit eines Studiums, also wie ein Fach in der Schule.
Man versteht unter dem Begriff Konditionierung in der Lernpsychologie Formen des Lernens von Reiz-Reiz-Assoziationen bzw. Reiz-Reaktions-Assoziationen. Der Reiz in der Schule war, die ständig wiederholende Ermahnung der Lehrer, den Schulstoff ernst zu nehmen und diesen regelmäßig zu lernen. Die Reaktion ist das Lernen, weil man den Reiz der Lehrer in seinen Gedanken hat. Im Studium muss man dies ohne diesen Reiz der Lehrer schaffen. Vor allem schreibt man immer am Ende des Semesters die Prüfungen und nicht, wie in der Schule öfters.

Bücher fliegen um Studentin herum

Bücher fliegen um Studentin herum Bildquelle: pixabay User: Pexels

In der Schule haben die Lehrer ständig darauf hingewiesen, das man regelmäßig, vor allem bei Schwierigkeiten zu Hause lernen sollte. In der Hochschule hat sich das um 180 Grad geändert. Man muss ständig sich selbst motivieren, im Selbststudium die Lerninhalte zu Hause nachzubereiten. Denn oft sind die Lerninhalte im Vergleich zur Schule deutlich umfangreicher und auch komplizierter.

Heutzutage hat man auch mit dem Internet die Möglichkeit, sich weiter zu bilden. So bietet sich das Portal Studienretter.de an, in dem die Modulfächer BWL, VWL und Recht mit guten Beispielen und Grafiken dargestellt werden, um den Lernstoff besser zu verstehen.

Es gibt für Studenten eine riesen Auswahl an Freizeitaktivitäten, wie Studentenpartys, Kneipentouren oder ähnliches. Man muss dabei immer die Waage zwischen Erholung, Spaß, Arbeit und Fleiß finden.

Soll ich mich auch weiter weg bewerben?

Man wohnt in einer Stadt, wo es viele Studienmöglichkeiten gibt und denkt da womöglich nicht mal daran sich zu informieren, ob es den Studiengang auch in einen anderen Ort, der vielleicht maximal 300 km von zu Hause entfernt ist.

Nur wenn man sich an mehreren Orten bewirbt, heißt es ja noch lange nicht, das man das Studium an den weitesten Ort anfangen muss, wenn man an mehr als 2 Orten angenommen wird.

Ich hatte mich damals nur in meiner Stadt an mehreren Fachhochschulen und Universitäten beworben. Dazu hatte ich mich noch an einer Universität in einer für mich ganz fremden Stadt beworben. Diese Stadt war fast 200 km entfernt und so habe ich kaum mit den Gedanken gespielt, wirklich dort mal mein Studium anzufangen.

Es kam, wie es kommen musste, ich erhielt leider nur Absagen und aus der besagten Stadt, die für mich komplett fremd war hatte mich als einzige Hochschule angenommen und somit habe ich mich, schweren Herzens für den Umzug in die neue Stadt angefreundet.

Mehr dazu hatte ich in diesen Monat bereits im Artikel „Finde deine Berufung – 5 Tipps für deine Karriere“ unter einem Tipp einen Umzug für eine positive Karriereentwicklung empfohlen.

Ich hoffe, ich konnte euch etwas helfen ein Studienfach finden zu können. Falls ihr bereits studiert habt oder im Studium steckt, wie habt ihr eure Studienwahl gewählt?

About Grischa

Grischa hat im Dezember 2005 diesen Lernblog gestartet. Er studierte Wirtschaftsinformatik und leitet das Projekt Lern-Online.net seit Mai 2002. Das Ziel von Lern-Online.net ist Schülern und Studenten Wissen verständlich zu erklären, kostenfrei anbieten und übersichtlich gliedern.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.