Die Bedeutung sozialer Medien beim Online-Lernen


Online-Lernen ist die fortschrittlichste Methode im modernen Bildungswesen. Lernkurse im Web ermöglichen individuelles Lernen nach persönlichen Zeitplänen unabhängig von den Stundenplänen herkömmlicher Bildungseinrichtungen. 

Kontakte über E-Mail und Facebook


Online-Kurse werden häufig zur Ausbildung oder Weiterbildung genutzt. Wer sich beruflich verändert möchte, belegt entsprechende Kurse, um die eigene Qualifikation zu verbessern. Interessante Fächer wie Informatik können in ruhiger Umgebung störungsfrei studiert werden. Schulische Misserfolge lassen sich durch Online-Nachhilfekurse rechtzeitig wieder ausgleichen. Beim Lernen von zu Hause aus besteht der Kontakt zwischen Lernenden und Lehrkräften hauptsächlich im Schreiben von E-Mails. Viele Menschen, die an einem Online-Kurs teilnehmen, tauschen sich mit Lehrern und Mitschülern über soziale Medien aus. In der Presse wurde jedoch kürzlich über Verstöße der Datenschutzbestimmungen durch digitale Medien berichtet. Facebook verstößt gegen Datenschutzbestimmungen, war zuletzt häufig in den Medien zu lesen. Demnach verstößt das soziale Netzwerk mit seinen Voreinstellungen sowie Teilen der Nutzungs- und Datenschutzbedingungen gegen das in Deutschland geltende Verbraucherrecht. Deshalb droht dem größten sozialen Netzwerk der Welt ein Milliarden-Bußgeld. Auf den ersten Blick sind datenschutzunfreundliche Voreinstellungen kaum erkennbar, denn diese sind geschickt im Privatsphäre-Center von Facebook versteckt. Es wird deshalb empfohlen, sich vor der Registrierung bei einem sozialen Netzwerk zunächst ausführlich zu informieren und bei der Anmeldung auf jedes Detail zu achten. Grundsätzlich dürfen personenbezogene Daten nur dann erhoben und verwendet werden, wenn die Betroffenen ihre Zustimmung dazu gegeben haben. Die Anbieter sozialer Medien sind verpflichtet, in klarer und verständlicher Form über Art, Zweck und Umfang der Datennutzung zu informieren. 

Sozial Medien im Fokus Bildquelle: Pixabay

Möglichst wenig persönliche Daten preisgeben


Um bei einer Facebook-Anmeldung möglichst wenig persönliche Daten preiszugeben, sollte schrittweise vorgegangen werden. Viele Menschen sind aus beruflichen oder privaten Gründen quasi verpflichtet, soziale Medien wie Facebook zu nutzen. Der US-amerikanische Konzern hat weltweit mehr als eine Milliarde Mitglieder, davon sind circa 28 Millionen aus Deutschland. Bei der Facebook-Registrierung sollte neben Nachnamen, Vornamen und E-Mail-Adresse ein möglichst sicheres Passwort angegeben werden. Darüber hinaus muss auch das Geburtsdatum und das Geschlecht bekannt gegeben werden. Falsche Angaben können dazu führen, dass Facebook das Benutzerkonto sperrt. Wichtig ist eine gültige E-Mail-Adresse, da die Bestätigungs-E-Mail später dorthin geschickt wird. Sicherheitsexperten empfehlen, Facebook keinen Zugriff auf das eigene E-Mail-Postfach einzuräumen. Außerdem sollten möglichst keine weiteren Daten über den Arbeitsplatz oder die Schule bei Facebook angegeben werden. Facebook ist stets bestrebt, jeden Nutzer mit bekannten oder befreundeten Facebook-Mitgliedern zusammenzubringen. Deshalb wird bei der Anmeldung auf der Plattform auch nach Schulbesuch und Arbeitgeber gefragt. Diese Frage kann jedoch durch einen Mausklick bei der Registrierung abgelehnt werden. Auch beim Hochladen des Profilbilds ist Vorsicht angebracht. Anstelle eines aktuellen Fotos kann auch ein Platzhalter hochgeladen werden. Der Verzicht auf ein Porträtbild dient der eigenen Sicherheit und verhindert möglicherweise unerwünschte Kontaktversuche.




About Grischa

Grischa hat im Dezember 2005 diesen Lernblog gestartet. Er studierte Wirtschaftsinformatik und leitet das Projekt Lern-Online.net seit Mai 2002. Das Ziel von Lern-Online.net ist Schülern und Studenten Wissen verständlich zu erklären, kostenfrei anbieten und übersichtlich gliedern.

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