Gute Lehrer, schlechte Lehrer – wo liegen die Unterschiede?

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Jeder von uns hatte schon einmal den ein oder anderen schlechten Lehrer. Im Gegensatz zu guten Lehrern, welche die Schulzeit um einiges angenehmer machen, können schlechte Lehrer ein großes Ärgernis sein. Dabei geht es allerdings gar nicht darum, ob ein Lehrer streng ist oder nicht. Eine gewisse Strenge wird in Lehrberufen sogar irgendwo vorausgesetzt. Doch was macht nun eigentlich einen guten Lehrer aus? Oder besser gesagt – wodurch unterscheiden sich gute von schlechten Lehrern? Um das zu begreifen, sollten wir uns die Eigenschaften eines guten Lehrers näher ansehen.

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Lehrer mit Buch in der Hand Bildquelle: Pixabay

Fachkompetenz – ohne geht gar nichts


Fachkompetenz ist unabdingbar für einen guten Lehrer. Wer die Materie nicht beherrscht und unsicher wirkt, wird in der Regel von seinen Schülern nicht respektiert. Das kann dazu führen, dass sie unruhig werden und im Klassenzimmer ein einziges Chaos herrscht. Ein Lehrer, der die erforderliche Fachkompetenz mitbringt, schafft es hingegen seine Schüler zum Lernen zu motivieren, was auch zu einem angenehmeren Klassenklima beiträgt.

Freude an der Arbeit mit jungen Menschen



Nicht nur Wissen ist wichtig. Ein guter Lehrer sollte auch Spaß an seiner Arbeit haben und gerne mit jungen Menschen zusammenarbeiten. Das erfordert auch, dass gewisse pädagogische Fähigkeiten vorhanden sind. Des Weiteren spielt auch Empathie eine entscheidende Rolle, da der Bezug zu den Schülern wichtig ist. Eine gewisse Distanz sollte dennoch gegeben sein. Ein zu kumpelhaftes Verhalten ist nicht ratsam. Der ein oder andere Spruch oder Witz, um die Stimmung im Klassenzimmer aufzulockern, ist hingegen absolut in Ordnung.

Selbstvertrauen und eine gefestigte Persönlichkeit



Lehrer spielen bei der psychologischen Entwicklung von Kindern und Jugendlichen eine wichtige Rolle. Daher müssen Lehrer auch eine gefestigte Persönlichkeit haben. Sie müssen eine Vorbildfunktion einnehmen und Schülern Halt geben. Neben der Vermittlung von Lerninhalten ist auch die Vermittlung von Werten wichtig. Das kann beispielsweise dazu beitragen, dass die Schüler in Zukunft weniger anfällig für radikales Gedankengut (politisch, religiös etc.) sind.

Spaß an der eigenen Materie



Ein Lehrer muss sich für seine Fächer begeistern können. Desinteressierte Lehrer vermitteln Schülern, dass das zu lernende Wissen langweilig und/oder unnötig ist. Des Weiteren versagen sie in ihrer Rolle als Vorbildfunktion. Lehrkräfte, die nicht gerne unterrichten, sind so gesehen eine Zumutung für die Schüler. Das könnten diese auch dementsprechend auffassen und demotiviert an die Lerninhalte rangehen. Schließlich ist es schwer sich zu motivieren, wenn nicht einmal der Lehrer die nötige Motivation mitbringt.

Eine hohe Stressresistenz



Manche Lehrer werden von ihren Schülern sehr respektiert. Das ändert jedoch nichts daran, dass es gelegentlich laut im Klassenzimmer werden kann. Möglicherweise kommt es sogar zu Beleidigungen, Streit und Vorwürfen. Ein guter Lehrer weiß das und ist auch in der Lage entsprechend zu reagieren. Er lässt sich vom Stress nicht erschlagen und arbeitet daran eine Lösung für mögliche Probleme zu finden. Das erfordert gegebenenfalls auch eine gewisse Strenge. Diese sollte jedoch ein Höchstmaß nicht überschreiten. Ein aggressives Verhalten beispielsweise ist ein absolutes Tabu. Es unterstreicht nur die Inkompetenz des jeweiligen Lehrers.

About Grischa

Grischa hat im Dezember 2005 diesen Lernblog gestartet. Er studierte Wirtschaftsinformatik und leitet das Projekt Lern-Online.net seit Mai 2002. Das Ziel von Lern-Online.net ist Schülern und Studenten Wissen verständlich zu erklären, kostenfrei anbieten und übersichtlich gliedern.

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