Recherche, Online Umfragen, Lektorat und Co.: Die besten Tipps für Klausuren und Abschlussarbeiten

Ob Abi-Klausur, Bachelor- oder Masterarbeit – wenn wichtige Prüfungen anstehen, steigt der Stresslevel bei Schülern und Studenten gleichermaßen sprunghaft an. Doch wer sich gut vorbereitet, die richtigen Tools nutzt und seine Zeit vorausschauend einteilt und plant, kann auf diesem Wege die eigenen Nerven schonen und sich einen entscheidenden Vorteil verschaffen. Aber wie gelingt das denn eigentlich am besten? Womit sollte man im Optimalfall anfangen? Wie und wo findet man schnell und einfach die passenden Werkzeuge, die notwendige Motivation und den perfekten Schreibrhythmus? Und worauf sollte man darüber hinaus noch achten, um Stress zu vermeiden und so entspannt wie möglich in die (Abschluss-)Prüfungen gehen zu können? 

Egal ob es um den Hauptschulabschluss, die Fachhochschulreife, das Abitur oder gar um den Uni-Abschluss in BWL, Geschichte oder Biologie geht – sobald die Prüfungen und Abschlussarbeiten anstehen, verfallen überraschend viele Schüler und Studenten in eine Art Panikmodus. Das liegt meist daran, dass man sich zu wenig Zeit für die Vorbereitung und notwendige Pausen nimmt, die falschen Werkzeuge und Hilfsmittel nutzt oder schlicht und einfach Probleme mit der eigenen Motivation hat. Aber wie lassen sich diese Fehler denn am besten vermeiden? Mit welchen Tools kann man sich das Leben vereinfachen? Und bleibt man auch in schwierigen Situationen fokussiert? Die gute Nachricht vorab: Praktischerweise gibt es zahlreiche Mitte und Wege, um sich unnötigen Stress und Zeitdruck von Anfang an zu ersparen. 

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Online Umfragen, Recherche-Tools und andere praktische Hilfsmittel

Mittlerweile gibt es zahlreiche Software-Programme, verschiedenste Webseiten und digitale beziehungsweise virtuelle Helfer, mit denen man sich die Abschlussarbeit deutlich einfacher machen kann. Dazu gehören zum Beispiel die überaus praktischen Online Umfragen – mit denen man schnell und einfach aussagekräftige Informationen sammeln kann – Recherche-Tools, wie beispielsweise Page Monitor, Scrivener und Topsy oder auch Planungs- und Verwaltungsprogramme à la Trello und MindMeister. Gut zu wissen: Viele dieser Tools sind nicht nur kostenlos, sondern lassen sich zudem auch relativ einfach bedienen. Somit entfällt eine umständliche und zeitintensive Einarbeitung, sodass man sich stattdessen hauptsächlich auf die anstehende Prüfung konzentrieren kann. 


Rechtschreibung und Grammatik können entscheidend sein

Ein wichtiger Tipp vorab: Wer bereits schon während des Schreibens auf Rechtschreib- und Interpunktionsfehler achtet, spart sich am Ende sehr viel Zeit und Mühen in Bezug auf die Nachbearbeitung. Hier empfiehlt sich zum einen die in Microsoft Word oder OpenOffice integrierte Rechtschreibprüfung. Zum anderen verspricht beispielsweise die Webseite des Duden Verlages schnelle und kompetente Hilfe. Darüber hinaus sollte man zur Sicherheit eine weitere Person aus dem Freundes- oder Familienkreis Korrekturlesen lassen – denn vier Augen sehen bekanntlich mehr als nur zwei. Und das gilt ganz besonders für die Bachelor- oder Masterarbeit, denn hier können eine fehlerhafte Grammatik und Rechtschreibfehler im schlimmsten Fall sogar zu einer schlechteren Endnote führen. 


Die Zeit richtig einteilen und Zwischenziele setzen

Sowohl bei der Vorbereitung an sich, als auch bei dem späteren Schreibprozess gilt: Je besser die Zeiteinteilung, desto weniger Stress. Dementsprechend sollte man den zeitlichen Ablauf nach Möglichkeit schon weit im Vorfeld planen und sich selbst Zwischenziele setzen, die man bis zu einem bestimmten Zeitpunkt erreichen möchte. Der Vorteil: So behält man nicht nur einen besseren Überblick über die noch anstehende Arbeit, sondern hält zudem auch die eigene Motivation aufrecht. Wichtig: Auch in besonders stressigen Phasen sollte man nie vergessen zwischendurch auch mal eine Pause einzulegen, um den Kopf wieder frei zu bekommen – denn das macht es deutlich leichter, die Konzentration nicht zu verlieren und fokussiert zu bleiben. Tipp: Ein aufgeräumter Schreibtisch, eine möglichst ruhige Umgebung und ein ausgeschaltetes Smartphone machen es deutlich einfacher, das Ziel nicht aus den Augen zu verlieren. 


Motiviert und fokussiert bleiben – wie soll das überhaupt funktionieren?

Selbst wenn man alle potenziellen Ablenkungen auf ein Minimum reduziert und sich fest vornimmt, weder den Fernseher noch die sozialen Medien zu nutzen, wird es bekanntlich spätestens nach ein paar Stunden nahezu unmöglich, voller Motivation weiterzuarbeiten. Hier empfiehlt sich zum Beispiel eine kleine Lerngruppe, in der man sich gegenseitig dabei unterstützen kann, den eigentlichen Fokus nicht zu verlieren. Wer hingegen Sorge vor eventuellen Motivationsproblemen während der Bachelorarbeit oder der Masterthesis hat, sollte im Optimalfall schon von vornherein ein Thema wählen, mit dem man sich bereits gut auskennt und an dem man ein starkes persönliches Interesse hat. Denn so behält man auch über einen längeren Zeitraum den Spaß an der Arbeit und erspart sich zähe und langweilige Recherchen. 

Und zum Abschluss noch ein kleiner Tipp in Bezug auf die gefürchtete Schreib- beziehungsweise Lernblockade: Zum einen kann die Einteilung der anstehenden Aufgaben in einzelnen Teil- respektive Zwischenschritte sehr gut dabei helfen, sich besser und viel leichter konzentrieren zu können. Zudem profitiert man von so von wahren Motivationsschüben, wenn man wieder einmal ein Zwischenziel erreicht und abgehakt hat.  Zum anderen kann auch eine ausgedehnte Pause dabei helfen, wieder zurück in die Spur zu finden und den Kopf frei zu bekommen – sei es mit Computerspielen, dem einen oder anderen Film oder auch einem guten Buch. 

About Grischa

Grischa hat im Dezember 2005 diesen Lernblog gestartet. Er studierte Wirtschaftsinformatik und leitet das Projekt Lern-Online.net seit Mai 2002. Das Ziel von Lern-Online.net ist Schülern und Studenten Wissen verständlich zu erklären, kostenfrei anbieten und übersichtlich gliedern.

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